Diese und andere spannende Fragen besprach Fiona Römer, Maschinenbau-Masterstudentin, am 04.11. mit der Klasse 7a. Ziel des Vortrags war es, die Schülerinnen dazu zu ermutigen, sich mit naturwissenschaftlichen oder technischen Themen zu beschäftigen und ihnen zu zeigen, dass auch Frauen in männerdominierten Branchen erfolgreich sein können.
Nachdem die Schülerinnen Berufe als „typisch für Männer oder Frauen“ zugeteilt hatten, ging es darum, welche Vorurteile gegenüber Frauen zu einer solchen (sehr stereotypischen) Einteilung führen. Um mit diesen Vorurteilen aufzuräumen, stellte Fiona Römer erfolgreiche Frauen aus der Geschichte vor – beispielsweise Marie Curie, die Nobelpreise für Chemie und Physik erhielt, Amelia Earhart, eine US-amerikanische Flugpionierin, und Ada Lovelace, eine britische Mathematikerin, die als erste Person überhaupt Computerprogramme entwarf.
Danach erzählte Fiona Römer von ihren eigenen Erfahrungen im Maschinenbaustudium, in dem sie zu den 10% der weiblichen Studierenden gehört. Dabei durften sich die Schülerinnen auch ihre selbstgezeichneten Entwürfe und Bauteile, mit denen sie gerade an einem Lehrstuhl arbeitet, genauer ansehen.
Am Ende der Stunde bekam jede Schülerin die Möglichkeit, sich selbst eine „Postkarte aus der Zukunft“ zu schreiben, in der sie berichtet, in welchem Beruf, wo und mit wem sie inzwischen arbeitet. Der Vortrag endete schließlich mit dem Hinweis auf den Girl’s Day (nächstes Datum – 03.04.25!), an dem Mädchen einen Tag lang einen „typischen Männerberuf“ kennen lernen dürfen, und mit einer wichtigen Botschaft für alle Frauen:
Es gibt nichts, das ich weniger gut kann als ein Mann!

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