Ökumenischer Anfangsgottesdienst im Rahmen der Fair-Trade-Woche

Gerechtigkeit – und die Erde blüht auf

Am Freitag, den 14.9.18, feierten die 7. bis 10. Klassen in der Institutskirche ihren ökumenischen Gottesdienst zum Schuljahresanfang. An diesem Tag begann auch die Faire Woche, in der deutschlandweit über 2000 Aktionen zum Fairen Handel stattfinden. Thema dieses Jahr ist der Klimawandel und seine Auswirkungen, was wir als Fair Trade-School gerne aufgegriffen haben. Im Gottesdienst verdeutlichten unter anderem Schülerinnen der Eine-Welt-AG, wie sehr die uns anvertraute Schöpfung unter dem Klimawandel leidet. Besonders hart trifft es dabei die Kleinbäuerinnen und -bauern im globalen Süden, die ohnehin schon wegen ungerechter Handelsstrukturen benachteiligt sind. Es braucht Gerechtigkeit und weltumspannende Solidarität aller Kinder Gottes, damit die Erde wieder aufblühen kann. Dies vermittelten Pfarrer Bauer und Pfarrer Soellner den aufmerksam lauschenden Mädchen sehr anschaulich. Ein herzliches Dankeschön ihnen beiden sowie allen Schülerinnen und Lehrkräften, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben. Sicherlich werden die so wichtigen Themen Gerechtigkeit und Klimaschutz weiter in unseren (Schul-)Alltag hinein wirken und von unserer Eine-Welt-AG und der neuen Umwelt-AG immer wieder präsent gemacht werden.

Gemeinschaftstag 5b

Ich-Du-Wir - das war das Motto des Gemeinschaftstages der 5b am 25. Januar.

Ich-Du-Wir, das hieß Gemeinschaft in Spielen spüren (draußen unter blauem Himmel!), in kreativen Selbstbildnissen, Partnerübungen und Gruppenarbeiten.

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Klassengemeinschaft, in der sich alle wohlfühlen können, haben wir aus vielfältigen Perspektiven betrachtet und am Ende die Ergebnisse auf einem Plakat festgehalten.

Unsere Wünsche für ein gutes Gelingen bewahren wir jetzt in einer Schatzkiste auf. In den kleinen Pausen gab es Raum und Zeit, die vielen selbst gebackenen Kuchen und die Obst- und Käsespieße zu essen, zu lachen und auch mal ausgelassen zu tanzen.

Das hat allen Beteiligten nicht nur viel Freude bereitet, sondern das Zusammengehörigkeitsgefühl in der 5b auch deutlich gestärkt. Wie schön der Tag war, wurde am Ende in einer kleinen Andacht sichtbar, als jede Schülerin für ihren festen Platz in der Klassengemeinschaft ein Licht anzünden durfte.

Maria-Ward-Woche 2018

 

Am 23. Januar 1585 wurde Mary Ward in Yorkshire (England) geboren, im Alter von 60 Jahren ist sie am 30. Januar 1645 in York (England) gestorben. Diese Daten nimmt die Schule jährlich zum Anlass, die bedeutende Persönlichkeit Mary Wards und ihr Wirken lebendig werden zu lassen und damit verbunden, was sie uns heute zu sagen hat - in diesem Jahr wurde das nachfolgende Thema gewählt:

„ICH – ein Selfie Gottes“ – ein Gedanke Gottes, sein Abbild (Gen 1,26-31)

Warum machst du eigentlich Selfies?

Man versucht, auf Selfies schön auszusehen.
O.k. Gott sieht also das Schöne in uns.

Mit einem Selfie zeige ich etwas von mir selbst.
Wenn ich Gottes Selfie bin, heißt das, Gott zeigt in mir etwas von sich selbst.

Meist lächle ich auf meinen Selfies.
Also, wenn ich lächle, lächelt Gott irgendwie mit, oder?

Gemeinsam mit meinen Freunden mache ich Selfies, um zu zeigen, dass wir befreundet sind.
Das hieße ja, Gott zeigt sich in jedem von uns, auch in unserer Freundschaft.

Mit einem Selfie zeige ich etwas von dem, was mir etwas bedeutet und wichtig ist. Wenn ich wirklich Gottes Selfie bin, bedeute ich ihm also etwas und ich bin ihm wichtig.

Manchmal zeige ich auch etwas, worauf ich besonders stolz bin. Wenn ich Gottes Selfie bin, bedeutet das, Gott ist stolz auf mich.

Außerdem poste ich Selfies, damit die anderen sehen können, wo ich überall gewesen bin. Auf den Fotos bin ich quasi immer die Hauptperson. Das heißt: Gott begleitet uns, er ist überall spürbar und ich bin für ihn die Hauptperson. Aber das gilt ja dann für jeden von uns. Gott ist eigentlich so lebendig wie wir.

Schülerinnen der 9. Klassen

Besuch aus dem Morgenland

 

20 + C + M + B + 18
Christus Mansionem Benedicat
Christus segne dieses Haus

Unsere Ministrantinnen aus der Pfarrei St. Ulrich Unterschleißheim, Franziska Harfensteller (R8a), Johanna Obal (G6h) und Eva Schneider (R6b) sind wieder in der Woche nach den Weihnachtsferien als Sternsinger an die Schule gekommen. Sie brachten uns den Segen der Heiligen Drei Könige und gingen mit Stern und Weihrauch (soweit es die Rauchmelder zuließen) durch das Haus und besuchten die 5. und 6. Klassen beider Schulen sowie die Lehrerkollegien und die Schwestern der Congregatio Jesu, wo sie überall herzlich empfangen wurden. Alle Eingangstüren versahen sie mit dem bekannten Segen. Mit Gebet, Gesang und Gedicht erbaten sie eine Gabe für Kinder in Indien und konnten 323,- Euro aus den beiden Schulen an die Projekte im diesjährigen „Sternsingerland“ über die Pfarrei weitergeben.

Wir danken für den Segen an den Türen für das Haus und für alle, die ein- und ausgehen und freuen uns auf unsere Sternsinger im nächsten Jahr.