„ICH BIN DA“ – Jahwe – unser „ROTER FADEN“

Mit Gottes Geleit durch das neue Schuljahr

Gott ist der “ICH BIN DA“ in der Geschichte seines Volkes.

Er ist unser roter Faden, an dem wir entlang gehen können, den wir festhalten können, der uns Sicherheit und Schutz gibt – so wie er in griechischen Mythologie die Garantie dafür war, den Weg aus dem Labyrinth zu finden oder wie er im übertragenen Sinne verwendet wird als Kennfaden, der alles durchzieht, den man nicht herauswinden kann, ohne alles aufzulösen.

Wir brauchen uns nicht zu sorgen, wir dürfen anklopfen und bitten – so wie wir es in Bibelstellen vom brennenden Dornbusch im Alten Testament und in der Bergpredigt im Neuen Testament gehört haben. Mit diesen Gedanken haben die Schülerinnen der Jahrgangsstufen 7-10 zusammen mit ihren Lehrkräften und Pfr. Bauer und Pfr. Soellner das neue Schuljahr im Namen unseres Gottes begonnen und unter seinen Segen gestellt.

 

 

Compassion baut Vorurteile ab

Alle Schülerinnen der 9. Klassen machen am Ende des Schuljahres ein zweiwöchiges Praktikum in einer sozialen Einrichtung. Da dieses Praktikum nicht mit einer Schnupperlehre oder einem Berufspraktikum verwechselt werden darf, sondern die christlichen Werte unserer Schule unterstreichen soll, steht im Vordergrund der Kontakt zu Menschen, die in irgendeiner Form Hilfe, Unterstützung und Mitmenschlichkeit brauchen.

Genau dies macht aber den Schülerinnen Angst. In einer Umfrage äußerten sie anonym ihre Bedenken, Ängste und Vorurteile. „ Das schaffe ich nicht!“ oder „Ich weiß nicht, wie ich mir diesen Menschen umgehen soll“, sind nur einige Beispiele. Diese und andere Aussagen wurden auf Ziegelsteinen angebracht, die zu einer Mauer aufgebaut wurden. Während der Fastenzeit war diese Mauer im Schulhaus im Durchgang zum Engelhaus zu sehen.

Die Schülerinnen, die das Praktikum schon absolviert haben, sehen Compassion ganz anders. „Man kann alles, wenn man nur will“, „Ich bin viel geduldiger, als ich dachte“; dies sind nur einige der positiven Erfahrungen, die unsere Mädchen durch das Compassion-Praktikum machen durften.

Diese Aussagen wurden auf einer Stellwand gesammelt, die hinter der Mauer aufgebaut war.

Im Laufe der Fastenzeit wurde die Mauer nach und nach eingerissen, die Vorurteile wurden buchstäblich abgebaut und die positiven Aspekte von Compassion wurden immer mehr sichtbar.

Wir wünschen auch den Schülerinnen, die ihr Compassion-Praktikum noch vor sich haben, dass sie dadurch ermutigt werden, sich nicht beirren zu lassen von ihren Ängsten, dass auch für sie diese Zeit wertvoll und voll von positiven Eindrücken sein wird und dass das Praktikum dazu beiträgt, ihre persönliche Vorurteile abzubauen.

 

 

„Patrona Bavariae“ - Mit Maria auf dem Weg – mitten im Leben

Am Samstag, 13.05. machte sich eine stattliche Gruppe von Schülerinnen auf den Weg in die Stadtmitte von München. Sie alle waren mit ihren lilafarbenen Kapuzenshirts mit Schullogo gut erkennbar.

Anlässlich des Jubiläums der bayerischen Schutzfrau „Patrona Bavariae“, der Muttergottes, feierten sie mit vielen anderen Gläubigen das 100-jährige Jubiläum. Seit 1917 wird in allen bayerischen Bistümern alljährlich der Mutter Gottes gedacht. Zusammen mit zahlreichen Lehrkräften und Eltern kamen Schülerinnen der 8. und 9.auf den Odeonsplatz, um dort in einer eigens hergerichteten Jurte im Rahmen des „Pfadfinderlagers“ ideenreich und engagiert ihre Beiträge für das Kinder- und Jugendprogramm den Besuchern aus nah und fern anzubieten. Neben vielen anderen Jugendorganisationen des Bistums vertraten wir die kirchlichen Schulen.

Bei bayerischem weißblauem Himmel und angenehmen Temperaturen startete der Tag pünktlich um 10:00 Uhr. So konnten die großen und kleinen Besucher unseres Zeltes unter anderem ihr Wissen mittels eines Quiz rund um die Schulgründerin und Ordensschwester Mary Ward testen. Mit Hilfe einer Fotobox konnte man sich zusammen mit anderen als Gruppe oder als Einzelperson bunt kostümiert lustige Fotos in Postkartengröße erstellen lassen. Sogar Kardinal Marx gab unserem Stand die Ehre und begrüßte alle Teilnehmenden, zum Schluss ließ sich er sich ebenfalls in einer Gruppe ablichten. Wer sich als Textildesigner fühlen wollte, konnte eine Stofftasche freihändig oder mit einer Schablone bemalen. Einige Kinder nutzten diese Gelegenheit, um eine Kleinigkeit für die Mama am Muttertag zu haben. Neben einer kleinen süßen Überraschung für die kreativen Besucher gab es für Interessierte noch Informationen zu unserer kirchlichen Schule.

Zur Mittagszeit konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass auch Mädchen fetzige Rockmusikerinnen sein können, denn die Schulband, ausnahmsweise unterstützt und verstärkt durch einen jungen männlichen E - Gitarristen, stellte ihr Können auf einer Showbühne im Rahmen des Programms „Jugendkultur on stage“ unter Beweis. Die Anwesenden hörten fünf mitreißende, zeitgenössische Stücke. Unter begeistertem Applaus beendeten die jungen Musikerinnen ihren musikalischen Beitrag. Um 15:00 Uhr endete das Jugendprogramm auf dem Odeonsplatz.

Insgesamt herrschte unter allen Aktiven und im Kreis der Besucher eine entspannte und frohe Atmosphäre, so dass dieses Jubiläum allen nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.

Tage der Orientierung der 9. Klassen in Benediktbeuern

Am Morgen des 8. Mai 2017 machten sich die Klassen 9a, 9b und 9c mit ihren Lehrkräften Frau Schaaps, Frau Theligmann und Frau Welzel bei strömenden Regen auf den Weg nach Benediktbeuern. Im Vergleich zu den vorherigen Jahren erwartete uns ein umgestaltetes Programm, so dass wir gleich am ersten Tag in den Genuss einer detaillierten Klosterführung kamen.

Die von den Schülerinnen vorab gewählten Themen, wie z.B. „Klassengemeinschaft“, „I am what I am“ und „Tod“ wurden mit abwechslungsreichen Methoden jugendgemäß im Klassenverband behandelt. Bei einem ausgelassenen Spieleabend konnten die Mädchen fernab von Leistungsdruck und Schulnoten den Alltag hinter sich lassen und sich nach Herzenslust austoben. Natürlich gab es außerhalb des gemeinschaftlichen Programms auch Möglichkeiten, die im Haus angebotenen Aktivitäten wahrzunehmen. Manche probierten sich zum ersten Mal in ihrem Leben an einer Kletterwand aus, andere wurden in die Regeln des Schachspielens eingeführt. Bei einem nachmittäglichen Angebot konnten die Schülerinnen aus verschiedenen Materialien unterschiedliche Artikel basteln. Morgens entschieden sich einige Mädchen, sich sportlich zu betätigen, indem sie joggen gingen, andere wiederum nahmen das tägliche Angebot eines Morgengottesdienstes in der Hauskapelle wahr. Durch die meditativen Tagesabschlüsse konnten die Schülerinnen vor dem Schlafengehen zur Ruhe kommen. Ein von der Klasse gemeinsam gestalteter Gottesdienst rundete die Tage der Orientierung ab.

Wir fühlten uns alle im Aktionszentrum Benediktbeuern sehr wohl. Jedem schmeckte das reichliche und liebevoll dekorierte Essen, bei dem sogar auf Sonderbedürfnisse Rücksicht genommen wurde. Auch das Hauspersonal war allzeit freundlich und sehr hilfsbereit. Für jede Klasse standen ausgebildete Betreuer zur Verfügung. Es gelang ihnen sehr schnell, ein gutes Verhältnis zu den Klassen aufzubauen und sie einfühlend durch die drei Tage zu begleiten. Schon recht bald waren Aussagen, wie „ich möchte sie gar nicht mehr hergeben“, zu vernehmen. Mit bester Laune und voll Energie kehrten wir bei strahlendem Sonnenschein nach München zurück.

Für uns Lehrkräfte waren diese drei Tage eine Bereicherung für die Zusammenarbeit mit unseren Klassen, da wir die Mädchen in einem anderen Umfeld als der Schule erleben durften.

 

Maria-Ward-Woche

Zeige dich, wie du bist, und sei, wie du dich zeigst.

-  Verstell dich nicht vor anderen – du bist ok!               

-  Lauf nicht einfach bei jedem Trend mit!

-  Tu nichts, um nur anderen damit zu gefallen!

-  Nimm dir Zeit zu erkennen, wer du wirklich bist!

Wer viel gewinnen will, muss auf die kleinen Dinge achtsam sein.

-  Schätze und liebe die kleinen Dinge im Leben!                    

-  Auch die kleinen Dinge können glücklich machen!

-  Achte immer auch auf die Schwächeren!

-  Sei dankbar!

 

Tue Gutes und tue es gut.                                                                               

-  Tue nichts nur scheinbar oder wegen einer Belohnung!    

-  Tue anderen Gutes aus deinem Herzen heraus!

-  Hilf Menschen in Not

-  Anderen Gutes tun, tut auch dir gut!

                            

Fürchtet euch nicht, Gott wird uns helfen.                                      

-  Habe Mut im Leben – Gott steht immer hinter dir!      

-  Gib niemals auf!

-  Du musst nicht alles alleine schaffen!

-  Gott kann dir helfen!

HÖREN und TUN – auch bei diesem Thema sehen und spüren wir es:
das Jahr der Barmherzigkeit wirkt…. weiter.

Sternsinger 2016 / 2017

Besuch der Sternsinger

Die heiligen drei König mit ihrigem Stern,
die kommen gegangen ihr Frauen und Herrn,
der Stern gab ihnen den Schein,
ein neues Reich geht uns herein:

„Wir grüßen dies Haus und wünschen euch allen von Herzen das göttliche Wohlgefallen.
Gott möge euch allen Gesundheit verleihen, dem Vieh und den Saaten ein gutes Gedeihen.
Christus möge im Hause wohnen, für jede Wohltat euch reich belohnen.
Er segne das Haus und die da gehen ein und aus. Die Liebe sei mächtig, der Herr soll euch führen, das schreiben wir heute an alle Türen.”

20 + C + M + B + 17
Christus Mansionem Benedicat
Christus segne dieses Haus

Mit diesen Worten und Segenswünschen kamen am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien unsere Ministrantinnen aus der Pfarrei St. Ulrich Unterschleißheim, Franziska Harfensteller (R7a), Eva Schneider (R5b) und Johanna Obal (G5H), als Sternsinger an die Schule. Sie brachten uns den Segen der Heiligen Drei Könige mit und besuchten die Klassen R5, R6 und R7.

An den Eingangstüren im Haupthaus, im Engelhaus, in der Villa sowie im Lehrerzimmer, aber auch an den Räumen der Schulverwaltung und bei den Schwestern der Congregatio Jesu brachten sie den bekannten Segen an, wo sie überall herzlich empfangen wurden.

Mit Gebet, Gesang und Gedicht erbaten sie eine Gabe für Kinder in Kenia, dem diesjährigen „Sternsingerland“

Wir danken für den Segen an Türen für das Haus und für alle, die ein- und ausgehen und freuen uns auf unsere Sternsinger im nächsten Jahr.

Vorweihnachtliche Gottesdienste

Weihnachtswünsche

„Was ist eigentlich das Besondere an Weihnachten / wie wünsche ich mir mein Weihnachtsfest” – mit diesem Thema beschäftigten sich die katholischen Schülerinnen im vorweihnachtlichen Gottesdienst in der Institutskirche.

Wünsche gibt es viele zu Weihnachten.

Auf den Philippinen erzählen sich die Menschen dazu die Geschichte von einem Vater, der mit dem Wunsch, einen Saal mit etwas zu füllen, an seine beiden Söhne herantrat. Während der eine nutzloses Zeug in den Saal schaffte, dachte der andere Sohn darüber nach, wie er dem Wunsch des Vaters sinnvoll nachkommen könnte und kam zu dem Schluss, eine Kerze in die Mitte der Halle zu stellen. Trotz dieses relativ kleinen Aufwands wurde der ganze Raum hell erleuchtet.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns mehr geben, als die großen Wünsche.
Ein offenes Ohr, wenn man jemanden zum Reden braucht – Unterstützung durch ein Gebet in schwierigen Situationen – ein Besuch, wenn jemand einsam ist. Zeit haben füreinander – das ist auch etwas Besonderes an Weihnachten. Zeit, um diese Werke der Barmherzigkeit wieder bewusst umzusetzen und so Wünsche zu erfüllen, die von innen erhellen.

Dies wünschten sich die Schülerinnen in den verschiedensten Sprachen und wurden dann in die wohl verdienten Ferien entlassen.