Ich-Du-Gott

Das Motto unserer Schule wurde am 31. Januar am Gemeinschaftstag der 5a erfahrbar.

Ich-Du-Gott, das hieß, Gemeinschaft in Spielen spüren, in kreativen Selbstbildnissen, in Gruppenarbeiten und im gemeinsamen Gebet.

Das Ich kam in der Selbstreflexion und der malerischen Umsetzung zum Tragen. Jede Einzelne soll ihren Platz in der Klassengemeinschaft finden und sich dort wohlfühlen.

Dabei darf das Du nicht übersehen werden. In spielerischen Übungen wurden die Individualität der Einzelnen und die Gemeinsamkeiten zu Klassenkameradinnen entdeckt. Anschließend wurden Regeln zur Förderung eines guten Klassenklimas aufgestellt, die für alle Schülerinnen einsichtig und verbindlich sind. So sollten das freundliche Miteinander und der gute Umgangston besonders im Vordergrund stehen. Mit einem Buffet, das die Klasse selbst zusammengestellt hatte, konnte anschließend die getane Arbeit gefeiert werden.

Das Gelingen der Gemeinschaft in der Klasse 5a sollte auch unter den Schutz Gottes gestellt werden. So feierten wir zum Abschluss einen Gottesdienst, bei dem wir die Individualität und Gemeinsamkeiten erneut betrachteten. Wir reichten hierbei ein Gebet herum, bei dem jede Schülerin eine Zeile gelesen hat.

2. Februar – Rückblick auf die Weihnachtszeit

Der 2. Februar ist nicht nur Murmeltiertag (ein kulturelles Ereignis in mehreren Orten in den USA und Kanada, bekannt aus dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray), sondern in weiten Teilen der Bevölkerung noch immer das Ende des Weihnachtsfestkreises, dessen amtskirchlicher Abschluss in der katholischen Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil allerdings auf das „Fest der Taufe Jesu“, dem Sonntag nach dem 6. Januar (Heilige Drei Könige / Epiphanie), terminiert wurde. Dieses Fest „Darstellung des Herrn“, im Volksmund auch als „Mariä Lichtmess“ bezeichnet, erinnert an die Szene im Lukas-Evangelium, in der Maria und Josef nach jüdischem Brauch das Jesuskind im Jerusalemer Tempel „dem Herrn weihen / darstellen“.

40 Tage nach Weihnachten wird so nochmals an die Geburt des Gottessohnes erinnert: Mit Jesus Christus wird das „Licht, das die Heiden und die Welt erleuchtet“ (vgl. Lk 2,32), Mensch.

So wollen wir an dieser Stelle auf die vergangenen Wochen zurückblicken, die auch unser Schulleben im Licht der Menschwerdung Gottes prägten. Mit einer Frühschicht im Advent sowie dem auch in diesem Jahr sehr gut besuchten Adventsbasar, kulminierend in feierlichen Gottesdiensten am Tag vor den Ferien, erlebte unsere Schulfamilie die Vorbereitungszeit auf das Hochfest als spirituell prägende Zeit, die gleichzeitig den Blick weitet auf die Bedürftigkeit unserer Mitmenschen.

Neben den Erlösen aus Basar zeigte man sich auch am 7. Januar, dem Montag nach den Ferien, nochmals spendabel, als die Sternsinger die Klassen der Unterstufe von Realschule und Gymnasium besuchten und für hilfsbedürftige Kinder in aller Welt sammelten. Franziska, Eva (RS), Johanna und Magdalena (Gym) brachten sowohl den Klassen, den Sekretariaten und dem Lehrerzimmer als auch den Schwestern der Congregatio Jesu den christlichen Haussegen „Christus Mansionem Benedicat“. Besonderer Dank gebührt dabei Frau Obal, die diese Aktion zum wiederholten Mal initiierte und unterstützte - ein schönes Beispiel für die gelingende Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule sowie Realschule und Gymnasium.

Nun gilt es also abzuwarten, ob es noch weitere sechs Wochen Winter gibt (das weiß nur das Murmeltier). Doch das Licht der messianischen Erlösung scheint uns weit darüber hinaus.

Spendensammlung für die Münchner Tafel

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen,

passend zu unserem Leitbild möchten die Klassen G 10a und R 9c ihren Glauben aktiv leben und durch ihr Engagement die Welt ein kleines bisschen besser machen.

Eine Viertelmillion Menschen lebt in München unter oder am Rande der Armutsrisikogrenze. Mehr als 120.000 Münchnerinnen und Münchner benötigen Sozialleistungen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Insbesondere Kinder aus armen Elternhäusern, Menschen mit Behinderungen und zunehmend auch ältere Menschen sind gezwungen, von Regelsätzen zu leben, die in einer hochpreisigen Stadt gesunde Ernährung genauso wenig ermöglichen wie gelegentlich einen Kino- oder Theaterbesuch (siehe Homepage der Münchner Tafel).

Die Münchner Tafel verteilt wöchentlich an 27 Ausgabestellen und 107 sozialen Einrichtungen im Münchner Stadtgebiet Lebensmittel an Menschen in Armut. Diese Tätigkeit wollen die G 10a und R 9c unterstützen und sammeln aus diesem Grund im Zeitraum von 15.10.-24.10.18 haltbare Lebensmittel (v.a. Konserven) nach dem Motto „Verteilen statt vernichten“. Am Blauen Pflaster werden Kisten für die Spenden aufgestellt.

Es würde uns sehr freuen, wenn Sie mit Ihrer Spende diese Aktion unterstützen und zu einem großen Erfolg werden lassen.

Linda Schmitt und Emanuel Ettl

Ökumenischer Anfangsgottesdienst im Rahmen der Fair-Trade-Woche

Gerechtigkeit – und die Erde blüht auf

Am Freitag, den 14.9.18, feierten die 7. bis 10. Klassen in der Institutskirche ihren ökumenischen Gottesdienst zum Schuljahresanfang. An diesem Tag begann auch die Faire Woche, in der deutschlandweit über 2000 Aktionen zum Fairen Handel stattfinden. Thema dieses Jahr ist der Klimawandel und seine Auswirkungen, was wir als Fair Trade-School gerne aufgegriffen haben. Im Gottesdienst verdeutlichten unter anderem Schülerinnen der Eine-Welt-AG, wie sehr die uns anvertraute Schöpfung unter dem Klimawandel leidet. Besonders hart trifft es dabei die Kleinbäuerinnen und -bauern im globalen Süden, die ohnehin schon wegen ungerechter Handelsstrukturen benachteiligt sind. Es braucht Gerechtigkeit und weltumspannende Solidarität aller Kinder Gottes, damit die Erde wieder aufblühen kann. Dies vermittelten Pfarrer Bauer und Pfarrer Soellner den aufmerksam lauschenden Mädchen sehr anschaulich. Ein herzliches Dankeschön ihnen beiden sowie allen Schülerinnen und Lehrkräften, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben. Sicherlich werden die so wichtigen Themen Gerechtigkeit und Klimaschutz weiter in unseren (Schul-)Alltag hinein wirken und von unserer Eine-Welt-AG und der neuen Umwelt-AG immer wieder präsent gemacht werden.

Gemeinschaftstag 5b

Ich-Du-Wir - das war das Motto des Gemeinschaftstages der 5b am 25. Januar.

Ich-Du-Wir, das hieß Gemeinschaft in Spielen spüren (draußen unter blauem Himmel!), in kreativen Selbstbildnissen, Partnerübungen und Gruppenarbeiten.

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Klassengemeinschaft, in der sich alle wohlfühlen können, haben wir aus vielfältigen Perspektiven betrachtet und am Ende die Ergebnisse auf einem Plakat festgehalten.

Unsere Wünsche für ein gutes Gelingen bewahren wir jetzt in einer Schatzkiste auf. In den kleinen Pausen gab es Raum und Zeit, die vielen selbst gebackenen Kuchen und die Obst- und Käsespieße zu essen, zu lachen und auch mal ausgelassen zu tanzen.

Das hat allen Beteiligten nicht nur viel Freude bereitet, sondern das Zusammengehörigkeitsgefühl in der 5b auch deutlich gestärkt. Wie schön der Tag war, wurde am Ende in einer kleinen Andacht sichtbar, als jede Schülerin für ihren festen Platz in der Klassengemeinschaft ein Licht anzünden durfte.

Maria-Ward-Woche 2018

 

Am 23. Januar 1585 wurde Mary Ward in Yorkshire (England) geboren, im Alter von 60 Jahren ist sie am 30. Januar 1645 in York (England) gestorben. Diese Daten nimmt die Schule jährlich zum Anlass, die bedeutende Persönlichkeit Mary Wards und ihr Wirken lebendig werden zu lassen und damit verbunden, was sie uns heute zu sagen hat - in diesem Jahr wurde das nachfolgende Thema gewählt:

„ICH – ein Selfie Gottes“ – ein Gedanke Gottes, sein Abbild (Gen 1,26-31)

Warum machst du eigentlich Selfies?

Man versucht, auf Selfies schön auszusehen.
O.k. Gott sieht also das Schöne in uns.

Mit einem Selfie zeige ich etwas von mir selbst.
Wenn ich Gottes Selfie bin, heißt das, Gott zeigt in mir etwas von sich selbst.

Meist lächle ich auf meinen Selfies.
Also, wenn ich lächle, lächelt Gott irgendwie mit, oder?

Gemeinsam mit meinen Freunden mache ich Selfies, um zu zeigen, dass wir befreundet sind.
Das hieße ja, Gott zeigt sich in jedem von uns, auch in unserer Freundschaft.

Mit einem Selfie zeige ich etwas von dem, was mir etwas bedeutet und wichtig ist. Wenn ich wirklich Gottes Selfie bin, bedeute ich ihm also etwas und ich bin ihm wichtig.

Manchmal zeige ich auch etwas, worauf ich besonders stolz bin. Wenn ich Gottes Selfie bin, bedeutet das, Gott ist stolz auf mich.

Außerdem poste ich Selfies, damit die anderen sehen können, wo ich überall gewesen bin. Auf den Fotos bin ich quasi immer die Hauptperson. Das heißt: Gott begleitet uns, er ist überall spürbar und ich bin für ihn die Hauptperson. Aber das gilt ja dann für jeden von uns. Gott ist eigentlich so lebendig wie wir.

Schülerinnen der 9. Klassen