Die Maria-Ward-Realschule übernimmt Schöpfungsverantwortung

Im Rahmen des Umweltmanagementprojektes „Schulen übernehmen Schöpfungsverantwortung“, das bereits seit zwei Jahren von der Erzdiözese München und Freising durchgeführt wird, nahmen die Schülerinnen aus den 9. Klassen unserer Schule teil.

Das waren Anabel Wolf, Pia Flotow (9a), Michelle Pöschl, Sophie Manstorfer, Lina Pöhlmann, Lea Prießnitz (9b) und Sofia Schmittnägel (9c) in Begleitung von Herrn Gruber am Projekttag in der Jugendbildungsstätte Königsdorf.

Dieses Mal standen vor allem die Präsentationen der im Schuljahr 2017/2018 erarbeiteten Beiträge für den Umweltschutz und die Bewahrung der Schöpfung der beteiligten kirchlichen Schulen auf dem Programm. Unsere Schülerinnen stellten unter anderem die beiden Projekte des Geografie Bilingual Unterrichts „Plastic Planet“ und „Global Warming“ vor und berichteten von unserer „Eine Welt AG“, die mit dafür verantwortlich ist, dass unsere Schule im Besitz eines Fair - Trade - Zertifikats ist.

Zudem tauschten sie sich mit Generalvikar Peter Beer und den Verantwortlichen des Ressorts Bildung über die Projektarbeit aus und entwickelten Vorschläge für zukünftige Projekte der Umwelt-AG. Dabei haben die Schülerinnen unsere Schule hervorragend repräsentiert und mit großem Interesse und Eigeninitiative neue Erfahrungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung sammeln können.

Titelerneuerung – Maria-Ward-Realschule Nymphenburg bleibt Fairtrade-School

Die Erzbischöfliche Maria-Ward-Realschule Nymphenburg darf für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-School“ tragen. Am 20.6.2018 erhielt die Schule Nachricht von TransFair e.V.. Der gemeinnützige Verein würdigt damit weiterhin das tolle Engagement an der Schule und den Einsatz des Schulteams für fairen Handel.

Die Eine-Welt-AG der Schule ist mit ihren verschiedenen Aktionen und dem Verkauf von fair gehandelten Waren sicherlich hauptverantwortlich für die Erneuerung der Auszeichnung. Aber das Thema fairer Handel ist in vielen Bereichen des Schulalltags präsent, ob nun als Thema eines Morgenkreises oder des Erdkundeunterrichts oder auch durch den fair gehandelten Kaffee in Sekretariat und Lehrerzimmer.

Besonders gewürdigt wurde beispielsweise die Teilnahme an dem Aktionstag „Globales Lernen mit dem Thema fairer Handel“ des Nord-Süd-Forums München und auch die tolle Nikolausaktion der beiden Maria-Ward-Schulen.

„Wir sind froh und stolz, solch aktive Schulen bei der Kampagne mit dabei zu haben!“

Aileen Böckmann TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland)

Schuldenprävention

Den Führerschein machen, ein eigenes Auto, die erste eigene Wohnung: wie viele junge Menschen träumen auch unsere Schülerinnen von zukünftigen Anschaffungen und anderen schönen materiellen Dingen des Lebens. Welche Risiken aber zu einer Überschuldung führen können und welche Möglichkeiten es aus der Schuldenfalle gibt, konnten unsere 9. Klässlerinnen des BwR-Zweiges im ganztägigen Projekt „Schuldenprävention“ erfahren, welches in bewährter Zusammenarbeit mit der Stadtsparkasse München und der Caritas 14.12. 2017 durchgeführt wurde.

„So hoch sind meine monatlichen Ausgaben?“ wird sich sicher die ein oder andere Schülerin verwundert die Augen gerieben haben, als nach der vierwöchigen Dokumentationszeit ein individueller Einnahmen- und Ausgabenplan ausgewertet wurde.

In einem simulierten Beratungsgespräch wurde eine Kreditanfrage einer Schülerin für ein Auto durchgespielt. Um eine entstehende finanzielle Schieflage der potenziellen Schuldnerin zu vermeiden, wurde der Schülerin nach einer detaillierten Analyse der Einkommens- und Kostensituation der Kredit für das Auto versagt. Ob wohl jeder Autohändler genauso verantwortungsvoll wie Frau Friemel gehandelt hätte?

In einer nachfolgenden Gruppenarbeit wurden die eingangs genannten Wünsche finanziell unter die Lupe genommen: Wer konnte denn wissen, dass ein Auto im Laufe der Zeit viel höhere Kosten nach sich zieht als nur die Anschaffungskosten?

Leider bekommt nicht jeder Betroffene im Falle einer Überschuldung die Kurve: in einem anschaulichen Schauspiel bittet der eine zweier Freunde den anderen wegen eines negativen Schufa-Eintrages um die Unterschrift zu einem Handyvertrag. Was anfangs harmlos klang, führte in der Folge zu Mahnbescheiden, Vollstreckungsbescheiden und kann im echten Leben sogar bis hin zum Insolvenzverfahren gehen. Frau Harter, Sozialpädagogin und Schuldnerberaterin bei der Caritas München, erläuterte die verbleibenden Möglichkeiten in diesen Fällen. Sogar für Jugendliche gibt es eine speziell zugeschnittene Jugend-Schuldnerberatung. Bei Problemen sollte man sich nicht schämen, sondern unverzüglich Hilfsmöglichkeiten in Anspruch nehmen.

Ein herzlicher Dank geht sowohl an Frau Friemel (Schulservice Stadtsparkasse München) als auch an Frau Harter (Caritas München), die den Mädchen einen sehr anschaulichen, nachhaltigen Einblick in das spätere wirtschaftliche Handeln der Mädchen gewähren konnten – mit allen Freuden, aber auch Risiken, die im späteren Leben auftreten können.

Bewegte Spielpause – Mach´ doch einfach mit!

Im Schnitt sechs Schulstunden täglich sitzt eine deutsche Schülerin auf der unbequemen Schulbank, oft in ungesunden Sitzpositionen. Studien von Krankenkassen und Ärzteverbänden zeigen zudem, dass 75% aller 3- bis 17-Jährigen in Deutschland weniger als eine Stunde täglich aktiv sind – eindeutig zu wenig!

Um die Schülerinnen in der großen Pause aus dem Klassenzimmer ins Freie zu locken, hat die Maria Ward Realschule die sogenannte Bewegte Spielpause für die Schülerinnen der 5. und 6. Klasse eingeführt.

Bei schönem Wetter werden die Schülerinnen auf dem hinteren Pausenhof zum Spielen, Spazierengehen oder Flanieren an der frischen Luft animiert. Hierfür wurden diverse Spiel- und Sportgeräte angeschafft. Denn schon eine kurze sportliche Aktivität aktiviert das Herz-Kreislauf-System, hilft beim Abbau von Schulstress und setzt Glückshormone im Körper frei.

Ein weiterer Mehrwert der Bewegten Spielpause liegt beim „Training“ der sozialen Kompetenzen. Die Stärkere nimmt Rücksicht auf die Bedürfnisse der Schwächeren, die Lauten lassen die Leisen mitspielen, die Neuen sind genauso Teil der Schulgemeinschaft wie die „Alten“. Auch müssen die Kinder sorgfältig mit den ihnen anvertrauten Spielgeräten umgehen.

Unsere Tutorinnen der 9. Klasse übernehmen die Aufgaben der Herausgabe und des Einsammelns der Spielgeräte am Ende der Pause. Viel Fingerspitzengefühl beweisen sie vor allem dann, wenn sie bei Konflikten und Problemen auf dem Pausenhof aktiv eingreifen.

Natürlich dürfen sich auch die Schülerinnen der höheren Jahrgangsstufen aufgerufen fühlen, im Sinne ihrer Gesundheit eine bewegte Pause durchzuführen. Mach doch einfach mit!

„La vida es buena!“ - Ecuador-Projekt der 8. Klassen

 

Unter dem zentralen Motto „Schützt unser gemeinsames Haus. Bedrohte Schöpfung – bedrohte Völker“ beschäftigten sich die Schülerinnen unserer 8. Klassen über mehrere Tage hinweg projektorientiert und fächerübergreifend in verschiedensten Workshops mit dieser Thematik. Sie setzten sich während dieser Zeit mit der Lebensrealität in Ecuador auseinander und stellten den Bezug zur Lebenswelt bei uns in Deutschland her. Anlass für diese Veranstaltung war die im Jahr 2016 bundesweit stattfindende Eröffnung der Adveniat-Weihnachtsaktion in unserer Erzdiözese München und Freising. Adveniat, das Lateinamerika-Hilfswerk, nimmt in diesem Jahr besonders das Land Ecuador, Partnerland der Erzdiözese, in den Blick.

Die Schülerinnen unseres Kunst-Zweiges nahmen an einem ganz speziellen, dreitägigen Malworkshop teil, welchen das Künstler-Ehepaar Anne Stickel und Warner Benitez aus Ecuador gestalteten. Die Workshops der Schülerinnen unseres Französisch- und BwR-Zweiges umfassten die Bereiche Erdkunde, Geschichte, Religion und Hauswirtschaft und beleuchteten die Thematik von verschiedenen Seiten her. Auch unsere Eine-Welt-AG, welche sich stets sozial engagiert und im vergangenen Schuljahr dazu beitrug, dass unsere Schule die erste „Fairtrade School“ im Bereich Allach-Untermenzing / Neuhausen-Nymphenburg wurde,  wirkte an den Projekttagen aktiv mit.

Unsere Schülerinnen bekamen durch diese projektorientierte Arbeitsform aktiv einen breitgefächerten Einblick in diese (Unterrichts-)Thematik, welche Bestandteil des Lehrplans verschiedenster Fächer der 8. Jahrgangsstufe ist. Zudem leistete dieses Projekt auch einen Beitrag zu unserem Jahresthema, dem von Papst Franziskus ausgerufenen „Jahr der Barmherzigkeit“. In Kleingruppen erstellten die Schülerinnen über mehrere Unterrichtsstunden hinweg informative Plakate, Gemälde und Präsentationen, unter Verwendung verschiedenster Medien.

Die Ergebnisse aller Workshops präsentierten die Schülerinnen der 8. Klassen ihren begeisterten Mitschülerinnen der Klassen 5 – 8 am Freitag, den 21. Oktober 2016 in unserer Aula.

„Ein verdammt guter Tag“ - Die Erzbischöfliche Maria-Ward-Realschule Nymphenburg ist „Fairtrade-School“

Fotografin: Riffert

Die Erzbischöfliche Maria-Ward-Realschule Nymphenburg ist „Fairtrade-School“. Seit zwei Jahren engagieren sich Lehrkräfte und Schüler in jahrgangsübergreifenden Projekten bei Elternsprechtagen, Schulfesten und im Pausenverkauf für den Einsatz fair gehandelter Produkte.

Zu Beginn des Schuljahres war der letzte Schritt Richtung „fairer Schule“ vollzogen: Das "Fairtrade-Schulteam" der Schule gründete sich. Die Einrichtung einer solchen Gruppe ist eines der fünf Kriterien für die Bewerbung um das Siegel "Fairtrade-School". Das Schulteam, in dem Lehrkräfte, Elternbeirat, Fairtrade-Koordinator Alexander Sachsenhauser sowie die Schülerinnen der Eine-Welt-AG vertreten sind, trifft Beschlüsse, die von der Eine-Welt-AG im Verlauf des Schuljahres umgesetzt werden. Diese Schülergruppe ist schon seit zwei Schuljahren unter Leitung von Herrn Sachsenhauser an der Schule aktiv und engagiert sich in regelmäßigen Projekten für die Umsetzung der fairen Idee an der Schule.

Der faire Handel ist inzwischen bereits ein Stück Schulalltag geworden. Beispielsweise wird an der gesamten Schule ausschließlich fair gehandelter Kaffee verwendet und regelmäßig in den Pausen findet ein Verkauf des Eine-Welt-Kiosks statt, auch bei Abendveranstaltungen, wie Konzerten und Elternabenden etc., ist der Kiosk vertreten.

Die offizielle Siegelvergabe am 8. Juni 2016 wurde in einem Festakt gemeinsam mit der gesamten Schulfamilie und vielen Ehrengästen in der Aula der Maria-Ward-Realschule gefeiert. Somit ist die Maria-Ward-Realschule Nymphenburg eine von nur drei Schulen innerhalb Münchens, die den Titel „Fairtrade School“ tragen darf. Eingestimmt durch das Lied „Ein verdammt guter Tag“, welches die Klasse 5a unter Leitung von Frau Ruf präsentierte, informierte die Eine-Welt-AG das Publikum über die Erfolgsgeschichte „Fairtrade“. Dabei erhielten Schülerinnen und Ehrengäste auch durch eine Rede von Anna Schwarz aus der Klasse 10b und zwei Filmbeiträge der Eine-Welt-AG wichtige Informationen. Einen weiteren Höhepunkt der Feier stellte das von Isabella Bilan aus der Klasse 9a dargebotene Klavierstück „Fantasie Impromptu“ dar.

Die Verleihung erfolgte durch Fairtrade-Referentin Hannah Rüther aus München. Frau Rüther lobte die gesamte Schulfamilie und vor allem die Eine-Welt-AG für das große Engagement für den fairen Handel. Sie zeigte sich beeindruckt darüber, dass das Engagement für das Projekt fairer Handel an der Maria-Ward-Realschule vor allem auf eine Schülerin, nämlich Thea Saam aus der Klasse 10a, zurückzuführen ist. Die Referentin betonte die Übereinstimmung der Ziele des Projektes mit denen unserer Schulgründerin Maria Ward. Zudem informierte Frau Rüther über die große Bedeutung von fairen Preisen für die Menschen in den Ländern, die Kaffee, Tee oder Bananen uvm. für Europa produzieren. Dabei lobte sie auch das breite Angebot unseres Kiosks und ermutigte die Gäste, das Angebot weiterhin in Anspruch zu nehmen.

Darüber hinaus nutzte die Eine-Welt-AG die Gelegenheit, die bisher erwirtschafteten Erlöse aus dem Eine-Welt-Kiosk an den Verein „Jambo Bukoba“, der in Tansania vor allem Mädchen und Frauen unterstützt, auch in diesem Jahr als Spende zu überreichen. 300€ wurden an Frau Wiefel und Herrn Meindl übergeben.

Nach dem Ende der offiziellen Feier konnten sich die Gäste und die Schülerinnen der Eine-Welt-AG bei einem kleinen Empfang mit fairen Getränken und Knabbereien stärken und sich dabei in vielen Gesprächen austauschen. 

Auf Fairtrade-Koordinator Alexander Sachsenhauser und seine Wahlfachgruppe werden nach der Ernennung der Maria-Ward-Schule zur "Fairtrade-School" auch einige neue Aufgaben zukommen. Dazu gehört die regelmäßige Dokumentation aller fairen Projekte für die Öffentlichkeit in einem eigenen Blog. Doch Alexander Sachsenhauser sieht dem zuverlässig entgegen: "Die Schüler sind mit großer Freude und einem enormen Engagement dabei - da werden wir auch diese Herausforderung meistern und sicherlich viele neue Interessenten für das Wahlfach gewinnen."

 

 

 

Projektpräsentation 2015/16

Die Projektpräsentation ist vorüber und die Klassen können aufatmen. Mehrere Wochen intensiver Vorbereitung, sowohl in als auch außerhalb der Schule, liegen nun hinter den Schülerinnen der 9. Klassen und das Schulleben nimmt wieder seinen „normalen“ Charakter an.

Die Präsentationen mit dem Oberthema „Nordamerika“ fanden pro Klasse an zwei Tagen statt. Anwesend waren die zuständige Deutsch- und IT-Lehrkraft sowie der Lehrer des Leitfachs. Während einiger Darbietungen durften auch Schülerinnen der 8. Klassen zusehen, um einen Vorgeschmack auf das, was im nächsten Schuljahr auf sie zukommen wird, zu erhalten.

Mount Rushmore

Viele Gruppen meisterten ihre Aufgabe mit Bravour. Die Mädchen überzeugten durch die Verwendung unterschiedlichster Medien wie PowerPoint, Plakate und Modelle und schlüpften beispielsweise in die Rolle eines Journalisten, eines Indianers, ja sogar in die Mark Zuckerbergs.

Montreal St. Josefs Oratoire

Im Vorfeld hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, sich in Workshops auf Teamarbeit, Zeitmanagement, Vortragstechniken und innovativen Medieneinsatz vorzubereiten, die von Lehramtsstudierenden des Programms „Studenten machen Schule“ angeboten und durchgeführt wurden. Hierbei lernten sie in Arbeitsgruppen u.a., Vor- und Nachteile bestimmter Medien abzuwägen, eine Präsentation wirkungsvoll zu erstellen und vor Publikum sicher aufzutreten. Der Erwerb dieser Fähigkeiten ist nicht nur für die Vorbereitung und Durchführung der Projektpräsentation von Bedeutung, er kann auch für den weiteren Bildungs- und Lebensweg von Nutzen sein.