SchiLf-Lehrerfortbildung in St. Ottilien vom 5. - 6.3.2020

Prävention sexueller Gewalt und wertschätzende Kommunikation – zwei Themen, die nicht nur in der Schule sondern auch im Alltag - in der Familie, in Freundschaften und im Berufsleben - außerordentlich wichtig sind, beschäftigten das Lehrerteam der Maria-Ward-Realschule auf der diesjährigen Lehrerfortbildung in St. Ottilien.

Am ersten Tag befasste sich das Lehrerteam der Maria-Ward-Realschule mit der Prävention sexueller Gewalt. Julia Graßl, Präventionsbeauftragte der Realschule, vertiefte Kenntnisse zur aktuellen Definition sexueller Gewalt und Präventionsmöglichkeiten. Dazu wurde auch die Umfrage unter den Schülerinnen ausgewertet, in der sie angeben konnten, in welchen Räumen und Bereichen des Schulhauses sie sich wohl fühlen und in welchen dies weniger der Fall ist. Erfreulich ist das Ergebnis, dass sich die meisten Schülerinnen im Schulhaus grundsätzlich sicher fühlen. Für einzelne Bereiche des Schullebens, in denen das bislang nicht ausreichend der Fall ist, erarbeiteten die Jahrgangsstufenteams Lösungsmöglichkeiten und leiteten deren zeitnahe Umsetzung ein.

Der Freitag stand ganz im Zeichen wertschätzender Kommunikation und der Frage, wie Konflikte wertschätzend gelöst werden können und zwar so, dass aus ihnen weder Gewinner noch Verlierer hervorgehen. Antworten hierzu finden sich in der Strategie der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg, die Gerlinde Haupt vorstellte, die als Sozialpädagogin, psychologische Beraterin und Kommunikationstrainerin an der Maria-Ward-Realschule arbeitet. Verschiedene Praxisbeispiele zeigten, dass gelingende Kommunikation, die neben dem eigenen Standpunkt auch den des Gegenübers wahrnimmt und berücksichtigt, nicht nur Aufmerksamkeit sondern auch Übung erfordert - Übung, die sich lohnt: Die Bereitschaft, Konflikte im Schulalltag wertschätzend zu lösen, sorgt erwiesenermaßen für ein gutes Schul- und Lernklima.

Schulentwicklung

Die gesellschaftlichen Entwicklungen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Schülerinnen, die die Zukunft unserer Gesellschaft sind, nehmen die Schulen in die Pflicht, sich diesem Thema zu stellen. Wir als christliche Schule tun dies auf dem Fundament des christlichen Menschenbildes und der christlichen Werte im Auftrag der katholischen Kirche. Zugrunde liegen neben den staatlichen Vorgaben für eine staatliche anerkannte Privatschule auch die von der deutschen Bischofskonferenz herausgegebenen Qualitätskriterien für kirchliche Schulen und die Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls (Verlautbarungen der Kongregation für das Katholische Bildungswesen nach dem II. Vatikanischen Konzil).

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Folgende Themenfelder müssen im Laufe des Schulentwicklungsprozesses bedacht und bearbeitet werden, um die Qualität der Schule zu steigern und zu festigen. Damit kommen wir dem Auftrag nach, die uns anvertrauten Schülerinnen zu aufrechten, selbstbewussten Persönlichkeiten zu erziehen, die die Zukunft unserer Gesellschaft mitgestalten und in dieser einen festen Stand haben werden.

Eine Schule entwickelt sich ständig. Viele neue Projekte, Initiativen und hohes Engagement des Kollegiums und vieler Schülerinnen bereichern das Schulleben, innerhalb und außerhalb des Unterrichts.

Schulentwicklung ATUELL – Wir arbeiten in Jahrgangsstufenteams

Im März 2018 (SchiLf in Benediktbeuern) haben wir – das Kollegium zusammen mit der Schulleitung unter Anleitung von Frau Schweers - die Entwicklungsphase der Teamstruktur abgeschlossen. Ein Jahr - von März 2017 bis März 2018 - wurde diese Struktur mit Fortbildungen für das ganze Kollegium und Fortbildungen für die Teams eingeführt. Danach arbeiteten die Teams unter Leitung ihrer Teamkoordinatoren (s. Jahrgangsstufenteams S.66f), die zusammen mit dem Schulleitungsteam das SEK-Team (Schulentwicklungskoordinations-Team) bilden. Die Teams sind für alle pädagogischen, den Unterricht (zusammen mit den Fachschaften) und alle außerunterrichtlich betreffende Belange ihrer jeweiligen Jahrgangsstufe zuständig. Durch eine klare Aufgaben- und Zuständigkeitsverteilung innerhalb der Teams arbeiten diese in hohem Maße selbstständig und vertrauensvoll mit der Schulleitung zusammen. Die Teamkoordinatoren sind für die sie betreffenden Belange auch Ansprechpartner für die Eltern und Schülerinnen. Das ganze Kollegium hat sich in ausdauernder und einsatzbereiter Weise seit drei Jahren auf diesen neuen Weg eingelassen und in vielen Treffen und Teamsitzungen an ihren Aufgaben weitergearbeitet. Auch die eineinhalbtägige, schulinterne Lehrerfortbildung im März 2019 in St. Ottilien war wieder ein Meilenstein auf diesem Weg. Dort arbeiteten alle intensiv in langen Teamtreffen und gegenseitigem Teamaustausch an aktuell anstehenden Aufgaben sowie an dem Thema „Feedback“ – wieder mit unserer bewährten Begleiterin Frau Cordula Schweers. So bauen wir – das ganze Kollegium zusammen mit der Schulleitung – an unserem gemeinsamen „Haus der Schule“ und setzen Stein auf Stein.

Schulentwicklung_ab 2015 - 2018

Seit Mai 2015 koordiniert das Schulentwicklungs-Koordinations-Team (SEK-Team) unter der Leitung der stellvertretenden Schulleiterin Frau Schilling den Schulentwicklungsprozess. Zu diesem Team gehören Frau Dinter, Frau Graßl, Herr Sachsenhauser, Herr Schaller, Frau Schupp und Frau Schwinger. Das gesamte Kollegium hat im November 2015 einen Prozess der inneren Organisation begonnen und diesen engagiert und kontinuierlich verfolgt.

Innerhalb von schulinternen Lehrerfortbildungen

in der Schule
mit einem
Moderatorenteam des
Kath. Schulwerks
Bayern
in Freising
mit
Herrn Kloff
in der Schule
mit
Frau Schweers
in Bernried
mit
Frau Schweers

Aufbauend auf den vom gesamten Lehrerkollegium entwickelten Leitziele der Erzbischöflichen Maria-Ward-Realschule Nymphenburg hat sich die gesamte Lehrerschaft dafür entschieden in Jahrgangsstufenteams zu arbeiten.
In dieser Entwicklung wird die Schule weiter von Frau Schweers aus Konstanz begleitet.
Von März 2017 bis März 2018 – bis zum Abschluss des Hauptprozesses – ergeben sich weitere Meilensteine.

Das Kollegium arbeitet nun ab diesem Schuljahr 2017/18 in einer neuen Struktur – in Jahrgangsstufenteams. Jede Lehrkraft arbeitet passend zur Unterrichtssituation in einem Jahrgangsstufenteam mit. Diese Teams sind verbindlich für alle Belange der jeweiligen zugehörigen Klassen und Schülerinnen und über die Teamkoordinatorinnen und –koordinatoren in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung.

Auf diesem neuen Weg will die gesamte Lehrerschaft der Schule die wirkungsvolle Voraussetzung für ständige Lernprozesse schaffen angesichts der sich verändernden Schülerschaft und der sich daraus ergebende Herausforderungen für Bildung und Erziehung.

Das Schulentwicklungsteam zusammen mit dem gesamten Lehrerkollegium arbeitet im Auftrag und mit Unterstützung von Dr. Grillmayer, Ressort Bildung des erzbischöflichen Ordinariats und unserer Schulleiterin Frau Wucholt.

Schulentwicklung_ab 2009-2015

Durch schulinterne Lehrerfortbildungen wurde das Kollegium zu verschiedenen wichtigen Themen geschult, z.B. Kommunikation, Mobbing, Freiarbeit, Projektpräsentation, Präventionsmaßnahmen – sexuelle Gewalt etc. Auch die Fortbildungen, die einzelne Lehrkräfte besuchen, werden in das Kollegium bzw. in die jeweilige Fachschaft hineingetragen.

Es sind viele Projekte für Schülerinnen installiert wie z.B. unser Sozialpraktikum „Compassion“, die Technik AG, die Berufsinformationsmesse an unserer Schule, SuSI (Schüler-unterstützen-Schüler-Initiative), Eine-Welt-AG, Bienen AG, Schulband, Schülerzeitung, Kammerorchester etc.

Darüber hinaus gibt es als Vertiefung und besseren Veranschaulichung des Unterrichts auch Angebote von externen Fachkräften im Bereich der Wirtschaftsfächer und der Naturwissenschaften, sowie Fachexkursionen in Museen, insbesondere im Fach Kunst und zu Betrieben etc.

In den Jahren 2009 und 2013 haben WWSE-Evaluationen in Zusammenarbeit mit dem Kollegium stattgefunden, die auch Grundlage der weiteren Arbeit sind.

So gingen wir als Schule seit dem Jahr 2012 den Schulentwicklungsprozess aktiv an. Alles muss gesammelt, strukturiert und zum Wohle der ganzen Schule weiterentwickelt werden.

Seit dem Schuljahr 2012/13 beginnen die 5. -7. Jahrgangsstufen die Schulwoche mit demMorgenkreis.

Die Unterrichtsentwicklung ist seit dem Schuljahr 2013/14 mit der Einführung des FreiarbeitsmodellsIGEL aktiv angestoßen worden, dies wurde und wird fortlaufend evaluiert und weiterentwickelt.

Die Öffentlichkeitsarbeit wird neben dem Jahrbuch, das erfolgreich von Herrn Rocker erarbeitet und jährlich perfektioniert wird, durch die neue Homepage, die in Zusammenarbeit mit Frau Fitze und Frau Hofmeister sowie der Presse AG bestückt und gestaltet wird, bereichert und ausgeweitet.

Die Organisation der Verwaltung wurde ab Juli 2013 mit Hilfe einer externen Beraterin Frau Susanne Kleider neu strukturiert.

Die Arbeit an der Gesamtorganisation und den Zielen der gesamten Schule wurde auch zu einem Anliegen des gesamten Lehrerkollegiums. Das neu entstandene Schulentwicklungsteam unter Leitung von Frau Schilling befasste sich intensiv mit der Weiterentwicklung der Schule zum Wohle für die ganze Schulgemeinschaft. 

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