Unser Leitbild

Der Tradition verpflichtet und für Neues offen

Wir sind eine sechsstufige, staatlich anerkannte Mädchenrealschule, die im Jahr 2006 von der Erzdiözese München-Freising in den Schulverbund von 9 Gymnasien und 14 Realschulen übernommen wurde.

Als die „Englischen Fräulein“ im Jahr 1627 in München ihr erstes Lehrinstitut eröffneten, begründeten sie damit eine lange und erfolgreiche Schultradition. Die Maria-Ward-Schwestern folgten damit dem mutigen und weitblickenden Beispiel ihrer Gründerin. In einer Zeit von Kriegswirren und Verfolgung, in der Bildung für Mädchen und junge Frauen alles andere als selbstverständlich war, setzte Maria Ward Maßstäbe. Ihr Ziel war es, Mädchen und jungen Frauen eine grundlegende und umfassende Bildung zu vermitteln. Sie sollten so gerüstet ein verantwortungsbewusstes, im christlichen Glauben verwurzeltes Leben in Familie und Beruf, Gesellschaft, Staat und Kirche führen können. Ihr Bildungsansatz war bereits damals nach unseren heutigen Begriffen: wertorientiert und ganzheitlich. Sie legte großen Wert darauf, neben den kognitiven Inhalten, auch die emotionale und soziale Kompetenz ihrer Schülerinnen entsprechend den persönlichen Lernvoraussetzungen zu fördern. Sie wusste den Wert von Sinnes- und Glaubenserfahrungen. Diesem spirituellen Ansatz Maria Wards fühlen wir uns nach wie vor verpflichtet.

  • Unsere Schülerinnen sollen sich als Person an- und ernst genommen fühlen. Wir wollen sie dabei begleiten und ihrer Persönlichkeit zum Wachsen verhelfen.
  • Unsere Schülerinnen sollen viele Zugänge erhalten, um ein fundiertes und umfassendes Wissen und Können zu erhalten. Damit soll ein Grundstein gelegt werden für eine weiterführende berufliche bzw. schulische Ausbildung.
  • Unsere Schülerinnen sollen fächerübergreifende Zusammenhänge erkennen, Wissen und Können selbstständig anwenden, vertiefen, bewerten und miteinander vernetzen können.
  • Unsere Schülerinnen werden ermutigt, ihr Leben und das Zusammenleben mit anderen rücksichtsvoll, verantwortlich und respektvoll zu gestalten. Sie sollen in die Lage versetzt werden, wertorientiert urteilen und gewissenhaft handeln zu können.
  • Unsere Schülerinnen werden für die Fragen nach Sinn und Glück, nach Grund und Ziel menschlichen Lebens sensibilisiert. Sie sind eingeladen, offen zu bleiben für die religiöse Dimension menschlichen Leben. Sie sollen christlichen Glauben als lebensbejahend, sinn- und orientierungsstiftend entdecken und erfahren.
  • Dabei wollen wir ein wertschätzendes Schulklima erhalten und fördern. Das lädt zum Lernen ein und lässt den christlichen Charakter einer Schule erkennen. Wir legen daher großen Wert auf gegenseitige Achtung und Rücksichtnahme, Zuwendung und Miteinander, Ehrlichkeit und Offenheit.
  • Alle am Bildungs- und Erziehungsprozess Beteiligten (Schülerinnen, Eltern, Lehrkräfte, Hauspersonal, Schulleitung) sollen sich als Einheit erfahren, die aufeinander angewiesen, füreinander und miteinander in gegenseitigem Verständnis verantwortlich sind.  

Nur dann kann Lernen erfolgreich sein.