„Biotopia“, das kommende neue Naturkundemuseum Bayern, stellt sich vor -

ein Quiz für Biotopia

In den kommenden Jahren wird das Museum Mensch und Natur als Biotopia umfassend erweitert, neu strukturiert und fortgeführt werden. Den Erzbischöflichen Maria-Ward Schulen Nymphenburg eröffnen sich damit aufgrund der räumlichen Nähe unmittelbar an der Entwicklung von Biotopia teilzunehmen und zukunftsweisende naturwissenschaftliche Forschungsgebiete kennen zu lernen. Am Samstag, 16. Juni hat sich nun Biotopia mit einem Event unter dem Thema „Hautnah“ dem breiten Publikum vorgestellt. Dabei spielten vor allem Textilien von Morgen, gewonnen von Vorbildern aus der Natur sowie Nachhaltigkeit eine große Rolle.

Die Klassen 8a und die 8b haben im Biologieunterricht 4 Stunden zu diesen Themen Informationen recherchiert und daraus einen Quiz für Kinder und Jugendliche erarbeitet. Das Quiz sollte eine Vorahnung auf die Themengebiete der Ausstellung geben. Zu den ausgewählten elf Fragen gab es multiple-choice-Antworten. (s. Textauszug unten)

12 Schülerinnen haben sich zudem bereit erklärt, während des Events das Quiz zu verteilen, Hilfestellung zu geben und richtiges Ankreuzen zu belohnen.

Außerdem lernten die Schülerinnen auf diese Weise, dass Ausstellungen auch spannend sein können. Nicht nur eine Fülle von Informationen und Vorträgen wurden auf diesem Event geboten, sondern es gab auch exotische Tiere und ungewöhnliche, neuartige Stoffe zum Anfassen: So konnten an den Untergrund angepasste Stabheuschrecken aus der Zoologischen Staatssammlung oder Schafe, die auf Dächern leben und dort die Wiese mähen (urban farming), Stoffgewinnung aus Äpfeln, Orangen oder Pansen besichtigt werden. Außerdem wurde eine Anleitung, wie man aus Milch Schmuck herstellen kann, aus Kartoffeln Kunststoff gewinnt oder wie alter Kaffeesatz zu Blumentöpfen verarbeitet werden kann, geboten und noch vieles mehr!

 

Auszug aus dem Quiz:

Von der Natur abgeschaut

1. Warum hat der Eisbär als Vorbild für Winterjacken gedient?

A Weil sein dicker Winterspeck die Kälte gut abhält

B Weil seine luftgefüllten Fellhaare die Wärme gut speichern

C Weil die weiße Fellfarbe besonders gut wärmt


Meine Kleidung – umweltfreundlich?

5. Wie viele Klamotten kauft jeder Mensch in Deutschland durchschnittlich in einem Jahr?

A 500

R 2

O 60

 

Textilien aus Stall und Garten

10. Welches abgelaufene Lebensmittel kann zu Textilien verarbeitet werden?

S Milch

B Wurst

C Brot

D Schokolade

BMW-Bewerbertraining

Am Mittwoch, den 25.04.2018, und den Tagen darauf besuchten zwei Mitarbeiter der Firma BMW unsere neunten Klassen. Zu Beginn des Bewerbertrainings erhielten die Schülerinnen viele interessante Informationen über das Unternehmen und die beruflichen Tätigkeiten der beiden Ausbilder. Anschließend wurde allen Wissenswertes zu den verschiedenen Bildungswegen erläutert. Man versuchte, den Mädchen die Angst vor den Bewerbungsmodalitäten zu nehmen, indem darauf hingewiesen wurde, wie viele Azubis BMW jährlich ausbildet und übernimmt.

Um auf die Anforderungen, welche BMW stellt, vorzubereiten, wurde zunächst ein Online-Test vorgestellt. Diesen müssen alle Bewerber absolvieren, bevor sie zum persönlichen Gespräch eingeladen werden. Zudem wurden die Schülerinnen ermutigt, indem ihnen von den hohen Chancen auf einen Ausbildungsplatz, vor allem für weibliche Bewerberinnen, berichtet wurde. Anschließend erhielten sie viele Tipps rund um das Thema „Bewerbung“. Von der richtigen Vorbereitung, über den Online-Bewerbungsprozess, bis hin zu den einzelnen Bestandteilen der Bewerbungsmappe: Anschreiben, Lebenslauf und Leistungsnachweise.

Außerdem erfuhren sie einiges über das Ausbildungskonzept “TaLEnt“, welches BMW entwickelt und durchführt. Bei diesem Konzept handelt es sich um eine spezielle Ausbildungsform, bei welcher vor allem talentorientiertes Lernen und Entwickeln gefördert wird. Zudem werden in verschiedenen Workshops, durch individuelle Coachings und Feedbackgespräche die Persönlichkeit sowie die Stärken der Azubis ausgebaut. Ferner wurden sie über die verschiedenen Stärken und Kompetenzen, welche man mitbringen sollte, in Kenntnis gesetzt. Dazu gehören Kreativität und vor allem auch handwerkliches Geschick, welches jedoch nur in bestimmten Bereichen der Firma benötigt wird. Besonders wichtig erschien den Anwesenden die Tatsache, dass BMW seine Azubis nach Vollendung der Ausbildung übernimmt. Doch dies ist nur möglich, wenn man sämtliche Hürden, welche eine Bewerbung mit sich bringt, überwunden hat. Denn zuerst findet ein PC-Nachtest statt, welcher das Wissen der Bewerber noch einmal überprüft, erst dann folgt das Vorstellungsgespräch. Hat man dieses erfolgreich absolviert, muss man an einer Einzel-oder Gruppenarbeit teilnehmen. Der Sinn und Zweck einer solchen Aufgabe besteht darin, dass man herausfindet, wer sich am besten in eine Gruppe integrieren kann. Außerdem kann festgestellt werden, wer sich aktiv einbringt oder sich lediglich passiv verhält.

Auch den Schülerinnen wurde eine derartige Gruppenaufgabe gestellt, welche schon zuvor von anderen Bewerbern gelöst worden war. Zunächst die Aufgabenstellung durchgelesen werden, in welcher eine bestimmte Situation beschrieben wurde. In Bezug darauf sollten Zettel mit unterschiedlichen Begriffen der Wichtigkeit nach geordnet werden. Währenddessen agierten die beiden Ausbilder als stumme Beobachter, hörten unauffällig zu und machten sich Notizen. Im Anschluss daran bestand der Auftrag darin, dass die Schülerinnen ihre Ergebnisse vortragen sollten.

Insgesamt empfanden die Schülerinnen die beiden Stunden als sehr hilfreich und informativ, denn hier erfuhren sie einiges darüber, wie es nach unserem Abschluss weitergehen könnte. Durch die vielen Tipps sind sie nun bestens vorbereitet, um sich an weiteren Schulen oder Ausbildungsstätten zu bewerben. Zudem bekamen sie durch die Gruppenarbeit und den gezeigten Online-Test einen guten Einblick, wie das Bewerbungsverfahren bei BMW abläuft.

Geschichtsexkursion der 6. Klassen nach Manching

 

Geschichte der Kelten und Römer am archäologischen Standort des keltischen Oppidums Manching sowie des militärischen Standortes eines römischen Kastells sollte für die Schülerinnen der drei 6. Klassen anhand von Grabungsoriginalen und Rekonstruktionen, mittels einer Führung sowie in einem workshop am Donnerstag, dem 26.04., erlebbar gemacht werden.

Während der diversen Aktivitäten tauchten bei den Mädchen die unterschiedlichsten Erkenntnisse auf, so etwa: „Ein römischer Soldat hatte wenig privaten Lebensraum, wenn er in einem Raum mit 20 Quadratmetern zusammen mit 7 anderen Kameraden 25 Jahre auskommen musste“. „So ein römischer Soldat musste ganz schön kräftig und trainiert sein, um in voller Bewaffnung und mit Marschgepäck eine längere Strecke laufen bzw. kämpfen zu können“. „Die Herstellung eines keltischen Metallschmuckstückes bedurfte viel Geduld und Geschicklichkeit“.

Insgesamt bleibt festzustellen, dass es den Schülerinnen gefallen hat, u.a. etwa mit einem Audio-Guide, sich selbstständig nach Wissenswertem umzuschauen und geschichtliche Erkenntnisse an einem Originalschauplatz zu gewinnen, so dass der zur Verfügung stehende. Vormittag wie im Flug verging.

 

Geschichtsunterricht anhand von Originalen

 

Am Donnerstag, den 11.1.2018 und am Freitag, den 12.1.2018 machten sich unsere 6. Klassen auf den Weg, um in München das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst zu besuchen. Dort konnten sie sich mit der beeindruckenden Sammlung ägyptischer Kunstwerke auseinandersetzen.

Unterstützung erhielten unsere Schülerinnen zunächst durch Führungen, durch die ihnen mit Hilfe verschiedener Artefakte das Alltagsleben, die Religion und das Bestattungswesen der Ägypter anschaulich erklärt wurden. Anschließend erhielten die Schülerinnen die Gelegenheit selbst aktiv zu werden. In Workshops mit unterschiedlichen Themenstellungen durften sie einen ägyptischen Sarg gestalten bzw. rechnen lernen, wie dies die alten Ägypter taten. Nach einem informativen und abwechslungsreichen Vormittag ging es für alle Schülerinnen wieder zurück zur Schule.

 

 

Besuch bei der Stadtsparkasse

Am Donnerstag, 23.11.2017 besuchte die 7b die Filiale der Stadtsparkasse am Romanplatz.
Die freundlichen Mitarbeiterinnen, Frau Useini und Frau Amann, gewährten den Mädchen Einblicke in die Welt des Zahlungsverkehrs und die Geschäftsabläufe einer Bank.

Frauen in Technik-Berufen

Im Rahmen der Berufsvorbereitung besuchten die 9. Klassen in der Woche vom 09. - 13.10. den Siemens Standort Neuperlach-Süd. Hier auf dem weltweit größten Bürostandort von Siemens erhielten die Schülerinnen einen umfassenden Einblick in verschiedenste Ausbildungsbereiche der Metall- und Elektroindustrie.

Nach einer Einführung durften die Mädchen in einem extra dafür bereitgestellten Technik-Truck technische Arbeitsvorgänge selbst ergründen. Danach besichtigten sie die Lehrwerkstatt, um dann in einem abschließenden Vortag über verschiedene Ausbildungswege und Praktikumsmöglichkeiten informiert zu werden.

Bei einigen Mädchen wurde an diesem Vormittag Neugierde für diese Ausbildungsberufe geweckt. Die begleitenden Lehrkräfte sind schon jetzt gespannt, welchen Weg jede einzelne Schülerin nach ihrem Abschluss einschlagen wird.

In diesem Sinne auch noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Firma Siemens, die uns diesen Ausflug - inklusive Bustransfer - ermöglichte!

 

 

Das KISKO-Outdoor-Projekt der Klasse 8b

Am Dienstag, den 26. 09. 2017 reiste die Klasse 8b gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Ruf und Frau Schüttel zum KISKO-Outdoor-Projekt nach Fischbachau.

Dort angekommen durften sich die Schülerinnen – in Gruppen aufgeteilt – im hiesigen Supermarkt mit den Lebensmitteln versorgen, die für die nächsten drei Tage ausreichen sollten. Begleitet wurden die Schülerinnen hierbei von Tina, einer der Sozialpädagoginnen, die die Klasse eine Woche zuvor schon in der Schule bei einem ersten Treffen kennengelernt hatte. Nachdem das letzte Stück zum Selbstversorgerhaus Thalhäusl zu Fuß zurückgelegt worden ist, lernten die Mädchen dort auch die anderen TrainerInnen Peter und Ruth kennen.

KISKO-Outdoor ist ein Projekt des Referats Jugend und Schule des Erzbischöflichen Jugendamtes. Bei diesem Selbstversorger- und Outdoor-Seminar wurde die Klasse von den zuvor genannten professionellen TrainerInnen begleitet, die es den Mädchen ermöglichten, sich mit sich selbst und mit dem Klassenklima, dem friedlichen Umgang miteinander, intensiver auseinandersetzen zu können.

Ein erstes Kennenlernspiel wurde von den Mädchen begeistert in ihr eigenes Spielerepertoire aufgenommen. Auch die folgenden Aktivitäten, das gemeinsame Lösen verschiedenster Aufgaben und Rätsel und das gemeinsame Kochen – das immer wieder durch Tanzeinlagen aller Beteiligten unterbrochen wurde – standen ganz im Zeichen der Förderung des Klassenzusammenhalts und des sozialen Lernens. Dank des guten Wetters konnten zahlreiche Aktivitäten wie beispielsweise eine Nachtwanderung am ersten Abend und das Geocaching (eine Art moderne „Schnitzeljagd“) am letzten Tag im Wald unternommen werden. Vor allem mit viel Gemeinschaftssinn und Freude hat die Klasse alle ihnen gestellten Aufgaben bewältigt. Der Höhepunkt des letzten Abends bestand aus einem spontanen Treffen in der Gemeinschaftsküche, bei dem alle Mädchen nach dem allabendlichen Abspülen gemeinsam ausgelassen sangen und tanzten.

Aufgrund dieser und vieler weiterer positiver Erfahrungen wurde durch die Teilnahme an KISKO-Outdoor die Klassengemeinschaft gestärkt und erweitert, sodass sich die Mädchen auch die nachfolgenden Schuljahre in einer Klasse wiederfinden, in der sie sich aufeinander verlassen können und sich gegenseitig respektieren.

Trotz einiger roter Nasen und kratzender Hälse kehrte die Klasse gut gelaunt am Freitag nach München zurück – für einige gerade rechtzeitig, um am Wochenende noch einmal zusammen über die Wies’n schlendern zu könne

Am Samstag den 06.05. 2017 fand das MFM Projekt in den 5ten Klassen statt.

Sechs Stunden wurden die Schülerinnen in der „Zyklusshow“ auf eine Entdeckungsreise durch den weiblichen Körper geschickt.

 

 

Dabei lernten sie Vorgänge rund um Pubertät, Zyklusgeschehen, Fruchtbarkeit und die Entstehung neuen Lebens kennen.

Das Projekt wurde 1999 in der Erzdiözese München-Freising entwickelt und 2002 mit dem bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis ausgezeichnet.

Die Referentinnen stellten diese Prozesse auf spielerische Art und Weise, mit Hilfe von Vergleichen aus der Lebenswelt der Kinder und mit vielen Materialien dar.

MFM = My Fertility Matters – Meine Fruchtbarkeit hat Bedeutung!

Das Ziel des Projekts ist es, dass die Mädchen die körperlichen Veränderungen in der Pubertät in positiver Weise erleben.

Unter dem Leitgedanken: „Nur was ich schätze, kann ich schützen“, werden Mädchen, die am Anfang ihrer Pubertät stehen, mit mehreren altersgerechten Angeboten unterstützt, einen positiven Zugang zu ihren körperlichen Veränderungen, zu Zyklusgeschehen und Fruchtbarkeit zu finden, um später verantwortlich damit umzugehen.

Heimatgeschichte hautnah erlebt

Exkursion ins Kelten und Römer-Museum nach Manching

Am Donnerstag, den 27.4.2017 machten sich die 6. Klassen mit ihren Lehrkräften Frau Deller und Herrn Zierdt auf den Weg ins Kelten und Römer-Museum nach Manching, um sich parallel zum schulischen Unterricht mit der Geschichte der Kelten und Römer in unserer Region auseinanderzusetzen.

Dort angekommen, hatten die Schüler zum einen Gelegenheit, in der Museumswerkstatt selbst Hand anzulegen und sich bei der Herstellung eines Glücksbringers nach römischem Vorbild kreativ und handlungsorientiert zu betätigen.

Bei der Führung durchs Museum erfuhren die Schülerinnen viele interessante Fakten zum Alltag im römischen Militärlager. Auch durften einige unserer Schülerinnen am eigenen Leib erfahren, wie sich ein römischer Soldat kleidete und welche Lasten er aushalten musste.

Im dritten Teil des Aufenthaltes hatten die Schülerinnen Gelegenheit, die Kelten-Ausstellung des Museums auf eigene Faust zu erkunden. Hier konnten sie mit Hilfe von Audioguides den Aufstieg und Niedergang des Manchinger Oppidums und die Lebensweise der Kelten kennenlernen.

Nach diesen zahlreichen Eindrücken und Erkenntnissen ging es mit dem Bus wieder zurück nach München.

 

Aufsichtsrat? Eigenkapitalquote? Dividende? Munich Re gibt unserer 9b die Antworten!

Am Mittwoch, dem 26.04.2017, waren die Schülerinnen der Klasse 9b bei der Hauptversammlung der Munich Re Versicherungsgruppe im ICM München zu Gast.

Die Mädchen bekamen einen umfassenden Einblick in den Aufbau einer Aktiengesellschaft und den Ablauf einer Hauptversammlung. Unter die anwesenden Aktionäre gemischt lauschten die Mädchen aufmerksam den Reden des Vorstandsvorsitzenden, des Aufsichtsratvorsitzenden und verschiedener stakeholder-Gruppen.

Dabei wurden unterrichtliche Inhalte der Fächer: BwR, WR, Erdkunde und IT thematisiert. Wow, so viele Schulfächer? Ja! Unter anderem wurde verdeutlicht…

- welche Rechte ein Aktionär besitzt

- wie bedeutsam in Zeiten niedriger Zinsen eine Dividende i.H.v. 8,60€ (= 4,6% Rendite) ist

- warum ein Hauptaugenmerk zukünftiger Geschäftsaktivitäten auf der Versicherung von Schäden durch Cyberangriffe liegt
- welche ökologisch-sozialen Entscheidungen in Vorstandsetagen bezüglich der Unternehmensausrichtung getroffen werden müssen (Staudamm in Brasilien: Erzeugung grüner Strom vs. Eingriff in die Umwelt)

Die kulinarische Versorgung rundete die perfekt organisierte Veranstaltung zu einem durchwegs gelungenen Besuch ab.

Vielen Dank an die Munich Re Versicherungsgruppe für das Ermöglichen dieses Besuchs, welcher den Schülerinnen in ihrem weiteren Leben als mündige Wirtschaftsbürgerinnen stets in Erinnerung bleiben wird.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Torsten Kraus für die geleisteten organisatorischen Vorarbeiten.

 

 

Werksführung bei Bernbacher Nudeln

Am 26.04.2017 besuchten die Achtklässlerinnen der Wahlpflichtfächergruppe BWR die traditionsreiche Nudelfabrik „Bernbacher“ im Münchner Osten.

Die Familie Bernbacher begann bereits im 17. Jahrhundert sich mit der Produktion von Teigwaren zu beschäftigen. Ende des 19. Jahrhunderts verkaufte die Familie die ersten selbstgemachten Bandnudeln in der eigenen Bäckerei. Die industrielle Teigwarenherstellung begann aber erst nach Ende des ersten Weltkrieges. Seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wuchs das Unternehmen stetig weiter, sodass ein Umzug aus dem Münchner Zentrum in das nahegelegene Hohenbrunn im Jahr 2013 notwendig war. Vor den Toren Münchens produziert Bernbacher nun in einer der modernsten Nudelfabriken Europas und kann durch eine neue Prozesssteuerung noch flexibler und effizienter arbeiten und die Kundenwünsche besser berücksichtigen.

Während der Führung durch das Werk erhielten die Schülerinnen aber nicht nur Einblick in die Historie des Unternehmens, sondern bekamen auch Auskunft über die Lebensmittelkontrollen, die hier durchgeführt werden. Natürlich wurde auch genau gezeigt, wie eine Nudel gefertigt wird - von der Rohstoffannahme bis hin zur fertig abgepackten Nudel. Hier konnten die Schülerinnen ihr bisher nur theoretisch erworbenes Wissen eines Produktionsprozesses mit der Realität abgleichen.

Im Anschluss an die Führung hatten die Schülerinnen die Möglichkeit die Produkte des Unternehmens zu einem exklusiven Preis zu erwerben.

 

 

Besuch bei der Bäckerei „Rischart“

Am 20.03.2017 hatte die R 7b zusammen mit Frau Würtele und Frau Schaaps die Möglichkeit, im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichtes an einer Betriebsbesichtigung bei der Bäckerei und Konditorei Rischart teilzunehmen.

Dazu machte sich die Klasse gleich in der Früh auf den Weg Richtung Innenstadt. Zentral in der Nähe der Isar gelegen befindet sich dieser Betrieb in der Buttermelcherstraße im Herzen Münchens. Vor Ort empfing uns die Mitarbeiterin Frau Bruckner. Die Mädchen sowie die Lehrkräfte bekamen aus hygienischen Gründen einen Mantel sowie eine Kopfbedeckung - und dann konnte es losgehen. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden die Mädchen durch die Räumlichkeiten geführt. Es fiel auf, dass es überall recht hell war. Auf Grund der großen Glasscheiben, durch die die Arbeitskräfte viel Tageslicht bekommen, wird der Betrieb auch als „gläserne Backstube“ bezeichnet, was eine Besonderheit darstellt. Ganz nah am Geschehen konnten sich die Mädchen von allen Aufgabenbereichen ein genaues Bild machen. Das breitgefächerte Repertoire, das Rischart anbietet, benötigt somit auch viele verschiedene Arbeitsbereiche für Brotwaren, Gebäcke, Torten, herzhafte Snacks. Sogar Eis haben sie im Angebot. Momentan sind die Ostervorbereitungen im vollen Gang. Eine Neuerung wurde den beiden Gruppen freudig präsentiert und erklärt: Der Einstieg ins Online-Geschäft. Die Schülerinnen zeigten sich interessiert und stellten viele Fragen. So erfuhren sie z.B. auch, dass die Bäckerei, die 17 Filialen ausschließlich in München hat, ihre vom Tag übrig gebliebenen Backwaren in eine spezielle Filiale, in der man Produkte vom Vortag zum halben Preis kaufen kann, bringen lässt und auch ein Kloster versorgt, das Bedürftigen mit Essen hilft. Über die Verwertung von übrig gebliebenen Lebensmitteln beschäftigte sich die Klasse intensiv in der letzten Theorieeinheit des Hauswirtschaftsunterrichtes, sodass nun ein konkretes Beispiel begutachtet werden konnte. Nach der Führung bekamen die Mädchen noch eine leckere Kostprobe in Form einer Butterbreze, die dankend angenommen und rasch vertilgt wurde. So gestärkt konnte dann der Rückweg zur Schule angetreten werden.

Aufsichtsrat? Eigenkapitalquote? Dividende? Munich Re gibt unserer 9b die Antworten!

 

Am Mittwoch, dem 26.04.2017, waren die Schülerinnen der Klasse 9b bei der Hauptversammlung der Munich Re Versicherungsgruppe im ICM München zu Gast.

Die Mädchen bekamen einen umfassenden Einblick in den Aufbau einer Aktiengesellschaft und den Ablauf einer Hauptversammlung. Unter die anwesenden Aktionäre gemischt lauschten die Mädchen aufmerksam den Reden des Vorstandsvorsitzenden, des Aufsichtsratvorsitzenden und verschiedener stakeholder-Gruppen.

Dabei wurden unterrichtliche Inhalte der Fächer: BwR, WR, Erdkunde und IT thematisiert. Wow, so viele Schulfächer? Ja! Unter anderem wurde verdeutlicht…

- welche Rechte ein Aktionär besitzt

- wie bedeutsam in Zeiten niedriger Zinsen eine Dividende i.H.v. 8,60€ (= 4,6% Rendite) ist

- warum ein Hauptaugenmerk zukünftiger Geschäftsaktivitäten auf der Versicherung von Schäden durch Cyberangriffe liegt
- welche ökologisch-sozialen Entscheidungen in Vorstandsetagen bezüglich der Unternehmensausrichtung getroffen werden müssen (Staudamm in Brasilien: Erzeugung grüner Strom vs. Eingriff in die Umwelt)

Die kulinarische Versorgung rundete die perfekt organisierte Veranstaltung zu einem durchwegs gelungenen Besuch ab.

Vielen Dank an die Munich Re Versicherungsgruppe für das Ermöglichen dieses Besuchs, welcher den Schülerinnen in ihrem weiteren Leben als mündige Wirtschaftsbürgerinnen stets in Erinnerung bleiben wird.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Torsten Kraus für die geleisteten organisatorischen Vorarbeiten.

 

Teilnahme der „Eine-Welt-AG“ am Aktionstag "Globales Lernen: erkennen-bewerten-handeln"

 

Am 8.3.2017 fand im Münchner Eine-Welt-Haus der Aktionstag "Globales Lernen: erkennen-bewerten-handeln" statt. Mehrere Münchner Schulen nahmen aktiv an der Gestaltung des vom Nord-Süd-Forum konzipierten Tages teil. Auch die Mädchen „der Eine-Welt-AG“ der Maria-Ward-Realschule Nymphenburg trugen ihren Teil zum Gelingen dieses Tages bei.

Schülerinnen und Gäste konnten in verschiedenen Workshops und Ausstellungen Eindrücke zu den Themen Flucht/Asyl, Fairer Handel und Klimawandel sammeln und sich mit wichtigen globalen Fragestellungen auseinandersetzen.

Weitere interessante Einblicke boten verschiedene Partner vor Ort, z.B. das Geschäft „Plastikfreie Zone“, welches nur plastikfreie Ware verkauft oder die Vertreter des entwicklungspolitischen Schüleraustausches ENSA, die Hilfestellungen bei Austauschprogrammen in entsprechende Länder geben. Darüber hinaus hatten die Schüler und Schülerinnen Gelegenheit, sich auf ein Lastenfahrrad zu schwingen und dieses immer beliebter werdende Fortbewegungsmittel auszuprobieren.

Der Vormittag wurde mit einem leckeren, gemeinsamen Mittagessen, das die Schülerinnen zusammen mit Foodsharing e.V. zubereitet hatten, während des Aktionstages abgeschlossen. Der Verein kümmert sich um die Weiterverwertung von Lebensmitteln, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde. Nach einem gemeinsamen Foto aller Beteiligten ging ein toller und informativer Tag viel zu schnell zu En