Am Samstag den 06.05. 2017 fand das MFM Projekt in den 5ten Klassen statt.

Sechs Stunden wurden die Schülerinnen in der „Zyklusshow“ auf eine Entdeckungsreise durch den weiblichen Körper geschickt.

 

 

Dabei lernten sie Vorgänge rund um Pubertät, Zyklusgeschehen, Fruchtbarkeit und die Entstehung neuen Lebens kennen.

Das Projekt wurde 1999 in der Erzdiözese München-Freising entwickelt und 2002 mit dem bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis ausgezeichnet.

Die Referentinnen stellten diese Prozesse auf spielerische Art und Weise, mit Hilfe von Vergleichen aus der Lebenswelt der Kinder und mit vielen Materialien dar.

MFM = My Fertility Matters – Meine Fruchtbarkeit hat Bedeutung!

Das Ziel des Projekts ist es, dass die Mädchen die körperlichen Veränderungen in der Pubertät in positiver Weise erleben.

Unter dem Leitgedanken: „Nur was ich schätze, kann ich schützen“, werden Mädchen, die am Anfang ihrer Pubertät stehen, mit mehreren altersgerechten Angeboten unterstützt, einen positiven Zugang zu ihren körperlichen Veränderungen, zu Zyklusgeschehen und Fruchtbarkeit zu finden, um später verantwortlich damit umzugehen.

Heimatgeschichte hautnah erlebt

Exkursion ins Kelten und Römer-Museum nach Manching

Am Donnerstag, den 27.4.2017 machten sich die 6. Klassen mit ihren Lehrkräften Frau Deller und Herrn Zierdt auf den Weg ins Kelten und Römer-Museum nach Manching, um sich parallel zum schulischen Unterricht mit der Geschichte der Kelten und Römer in unserer Region auseinanderzusetzen.

Dort angekommen, hatten die Schüler zum einen Gelegenheit, in der Museumswerkstatt selbst Hand anzulegen und sich bei der Herstellung eines Glücksbringers nach römischem Vorbild kreativ und handlungsorientiert zu betätigen.

Bei der Führung durchs Museum erfuhren die Schülerinnen viele interessante Fakten zum Alltag im römischen Militärlager. Auch durften einige unserer Schülerinnen am eigenen Leib erfahren, wie sich ein römischer Soldat kleidete und welche Lasten er aushalten musste.

Im dritten Teil des Aufenthaltes hatten die Schülerinnen Gelegenheit, die Kelten-Ausstellung des Museums auf eigene Faust zu erkunden. Hier konnten sie mit Hilfe von Audioguides den Aufstieg und Niedergang des Manchinger Oppidums und die Lebensweise der Kelten kennenlernen.

Nach diesen zahlreichen Eindrücken und Erkenntnissen ging es mit dem Bus wieder zurück nach München.

 

Aufsichtsrat? Eigenkapitalquote? Dividende? Munich Re gibt unserer 9b die Antworten!

Am Mittwoch, dem 26.04.2017, waren die Schülerinnen der Klasse 9b bei der Hauptversammlung der Munich Re Versicherungsgruppe im ICM München zu Gast.

Die Mädchen bekamen einen umfassenden Einblick in den Aufbau einer Aktiengesellschaft und den Ablauf einer Hauptversammlung. Unter die anwesenden Aktionäre gemischt lauschten die Mädchen aufmerksam den Reden des Vorstandsvorsitzenden, des Aufsichtsratvorsitzenden und verschiedener stakeholder-Gruppen.

Dabei wurden unterrichtliche Inhalte der Fächer: BwR, WR, Erdkunde und IT thematisiert. Wow, so viele Schulfächer? Ja! Unter anderem wurde verdeutlicht…

- welche Rechte ein Aktionär besitzt

- wie bedeutsam in Zeiten niedriger Zinsen eine Dividende i.H.v. 8,60€ (= 4,6% Rendite) ist

- warum ein Hauptaugenmerk zukünftiger Geschäftsaktivitäten auf der Versicherung von Schäden durch Cyberangriffe liegt
- welche ökologisch-sozialen Entscheidungen in Vorstandsetagen bezüglich der Unternehmensausrichtung getroffen werden müssen (Staudamm in Brasilien: Erzeugung grüner Strom vs. Eingriff in die Umwelt)

Die kulinarische Versorgung rundete die perfekt organisierte Veranstaltung zu einem durchwegs gelungenen Besuch ab.

Vielen Dank an die Munich Re Versicherungsgruppe für das Ermöglichen dieses Besuchs, welcher den Schülerinnen in ihrem weiteren Leben als mündige Wirtschaftsbürgerinnen stets in Erinnerung bleiben wird.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Torsten Kraus für die geleisteten organisatorischen Vorarbeiten.

 

 

Werksführung bei Bernbacher Nudeln

Am 26.04.2017 besuchten die Achtklässlerinnen der Wahlpflichtfächergruppe BWR die traditionsreiche Nudelfabrik „Bernbacher“ im Münchner Osten.

Die Familie Bernbacher begann bereits im 17. Jahrhundert sich mit der Produktion von Teigwaren zu beschäftigen. Ende des 19. Jahrhunderts verkaufte die Familie die ersten selbstgemachten Bandnudeln in der eigenen Bäckerei. Die industrielle Teigwarenherstellung begann aber erst nach Ende des ersten Weltkrieges. Seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wuchs das Unternehmen stetig weiter, sodass ein Umzug aus dem Münchner Zentrum in das nahegelegene Hohenbrunn im Jahr 2013 notwendig war. Vor den Toren Münchens produziert Bernbacher nun in einer der modernsten Nudelfabriken Europas und kann durch eine neue Prozesssteuerung noch flexibler und effizienter arbeiten und die Kundenwünsche besser berücksichtigen.

Während der Führung durch das Werk erhielten die Schülerinnen aber nicht nur Einblick in die Historie des Unternehmens, sondern bekamen auch Auskunft über die Lebensmittelkontrollen, die hier durchgeführt werden. Natürlich wurde auch genau gezeigt, wie eine Nudel gefertigt wird - von der Rohstoffannahme bis hin zur fertig abgepackten Nudel. Hier konnten die Schülerinnen ihr bisher nur theoretisch erworbenes Wissen eines Produktionsprozesses mit der Realität abgleichen.

Im Anschluss an die Führung hatten die Schülerinnen die Möglichkeit die Produkte des Unternehmens zu einem exklusiven Preis zu erwerben.

 

 

Besuch bei der Bäckerei „Rischart“

Am 20.03.2017 hatte die R 7b zusammen mit Frau Würtele und Frau Schaaps die Möglichkeit, im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichtes an einer Betriebsbesichtigung bei der Bäckerei und Konditorei Rischart teilzunehmen.

Dazu machte sich die Klasse gleich in der Früh auf den Weg Richtung Innenstadt. Zentral in der Nähe der Isar gelegen befindet sich dieser Betrieb in der Buttermelcherstraße im Herzen Münchens. Vor Ort empfing uns die Mitarbeiterin Frau Bruckner. Die Mädchen sowie die Lehrkräfte bekamen aus hygienischen Gründen einen Mantel sowie eine Kopfbedeckung - und dann konnte es losgehen. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden die Mädchen durch die Räumlichkeiten geführt. Es fiel auf, dass es überall recht hell war. Auf Grund der großen Glasscheiben, durch die die Arbeitskräfte viel Tageslicht bekommen, wird der Betrieb auch als „gläserne Backstube“ bezeichnet, was eine Besonderheit darstellt. Ganz nah am Geschehen konnten sich die Mädchen von allen Aufgabenbereichen ein genaues Bild machen. Das breitgefächerte Repertoire, das Rischart anbietet, benötigt somit auch viele verschiedene Arbeitsbereiche für Brotwaren, Gebäcke, Torten, herzhafte Snacks. Sogar Eis haben sie im Angebot. Momentan sind die Ostervorbereitungen im vollen Gang. Eine Neuerung wurde den beiden Gruppen freudig präsentiert und erklärt: Der Einstieg ins Online-Geschäft. Die Schülerinnen zeigten sich interessiert und stellten viele Fragen. So erfuhren sie z.B. auch, dass die Bäckerei, die 17 Filialen ausschließlich in München hat, ihre vom Tag übrig gebliebenen Backwaren in eine spezielle Filiale, in der man Produkte vom Vortag zum halben Preis kaufen kann, bringen lässt und auch ein Kloster versorgt, das Bedürftigen mit Essen hilft. Über die Verwertung von übrig gebliebenen Lebensmitteln beschäftigte sich die Klasse intensiv in der letzten Theorieeinheit des Hauswirtschaftsunterrichtes, sodass nun ein konkretes Beispiel begutachtet werden konnte. Nach der Führung bekamen die Mädchen noch eine leckere Kostprobe in Form einer Butterbreze, die dankend angenommen und rasch vertilgt wurde. So gestärkt konnte dann der Rückweg zur Schule angetreten werden.

Aufsichtsrat? Eigenkapitalquote? Dividende? Munich Re gibt unserer 9b die Antworten!

 

Am Mittwoch, dem 26.04.2017, waren die Schülerinnen der Klasse 9b bei der Hauptversammlung der Munich Re Versicherungsgruppe im ICM München zu Gast.

Die Mädchen bekamen einen umfassenden Einblick in den Aufbau einer Aktiengesellschaft und den Ablauf einer Hauptversammlung. Unter die anwesenden Aktionäre gemischt lauschten die Mädchen aufmerksam den Reden des Vorstandsvorsitzenden, des Aufsichtsratvorsitzenden und verschiedener stakeholder-Gruppen.

Dabei wurden unterrichtliche Inhalte der Fächer: BwR, WR, Erdkunde und IT thematisiert. Wow, so viele Schulfächer? Ja! Unter anderem wurde verdeutlicht…

- welche Rechte ein Aktionär besitzt

- wie bedeutsam in Zeiten niedriger Zinsen eine Dividende i.H.v. 8,60€ (= 4,6% Rendite) ist

- warum ein Hauptaugenmerk zukünftiger Geschäftsaktivitäten auf der Versicherung von Schäden durch Cyberangriffe liegt
- welche ökologisch-sozialen Entscheidungen in Vorstandsetagen bezüglich der Unternehmensausrichtung getroffen werden müssen (Staudamm in Brasilien: Erzeugung grüner Strom vs. Eingriff in die Umwelt)

Die kulinarische Versorgung rundete die perfekt organisierte Veranstaltung zu einem durchwegs gelungenen Besuch ab.

Vielen Dank an die Munich Re Versicherungsgruppe für das Ermöglichen dieses Besuchs, welcher den Schülerinnen in ihrem weiteren Leben als mündige Wirtschaftsbürgerinnen stets in Erinnerung bleiben wird.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Torsten Kraus für die geleisteten organisatorischen Vorarbeiten.

 

Teilnahme der „Eine-Welt-AG“ am Aktionstag "Globales Lernen: erkennen-bewerten-handeln"

 

Am 8.3.2017 fand im Münchner Eine-Welt-Haus der Aktionstag "Globales Lernen: erkennen-bewerten-handeln" statt. Mehrere Münchner Schulen nahmen aktiv an der Gestaltung des vom Nord-Süd-Forum konzipierten Tages teil. Auch die Mädchen „der Eine-Welt-AG“ der Maria-Ward-Realschule Nymphenburg trugen ihren Teil zum Gelingen dieses Tages bei.

Schülerinnen und Gäste konnten in verschiedenen Workshops und Ausstellungen Eindrücke zu den Themen Flucht/Asyl, Fairer Handel und Klimawandel sammeln und sich mit wichtigen globalen Fragestellungen auseinandersetzen.

Weitere interessante Einblicke boten verschiedene Partner vor Ort, z.B. das Geschäft „Plastikfreie Zone“, welches nur plastikfreie Ware verkauft oder die Vertreter des entwicklungspolitischen Schüleraustausches ENSA, die Hilfestellungen bei Austauschprogrammen in entsprechende Länder geben. Darüber hinaus hatten die Schüler und Schülerinnen Gelegenheit, sich auf ein Lastenfahrrad zu schwingen und dieses immer beliebter werdende Fortbewegungsmittel auszuprobieren.

Der Vormittag wurde mit einem leckeren, gemeinsamen Mittagessen, das die Schülerinnen zusammen mit Foodsharing e.V. zubereitet hatten, während des Aktionstages abgeschlossen. Der Verein kümmert sich um die Weiterverwertung von Lebensmitteln, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde. Nach einem gemeinsamen Foto aller Beteiligten ging ein toller und informativer Tag viel zu schnell zu En

AIDS?!

Am 13.02.2017 besuchten die 10. Klassen unserer Schule eine Vorlesung zum Thema „Risiken der HIV-Infektionen und Geschlechtskrankheiten“ an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) zu München.

Der HIV-Virus ist vor allem in asiatischen und afrikanischen Ländern weit verbreitet, in welchen die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen wegen AIDS teilweise nur bei 30-40 Jahren liegt. Doch auch in Deutschland gab es seit Beginn der Epidemie ca. 28.000 Todesfälle aufgrund des HI-Virus, und jährlich stecken sich hunderte Menschen in Deutschland mit dieser Krankheit neu an.

Die Infektion entsteht durch den Austausch von Körperflüssigkeiten, jedoch könnte dies durch Kondome relativ einfach verhindert werden. In dem Vortrag von Dr. Stefan Zippel wurde anschaulich und spannend vermittelt, dass man mit Hilfe frühzeitiger Behandlung mit der Diagnose „AIDS“ durchaus leben kann und so auch keine Ansteckungsgefahr besteht. Außerdem klärte Dr. Zippel unsere Schülerinnen über die verschiedenen Geschlechtskrankheiten sowie über die ersten Symptome der Krankheit und/oder deren Heilungsmethoden auf.



 

 

Mehr Gefühl! – Das Kisko-Outdoor-Projekt der Klasse 8a

Am Dienstag, den 31.1.2017, reiste die Klasse 8a zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Dinter und Herrn Sachsenhauser gemeinsam zum Selbstversorgerhaus Thalhäusl in der Nähe von Bad Feilnbach, um dort gemeinsam den Rest der Woche zu verbringen.

KISKO-Outdoor ist ein Projekt des Referats Jugend und Schule des Erzbischöflichen Jugendamtes. Bei diesem Selbstversorger- und Outdoor-Seminar wurden die Mädchen von drei professionellen Trainer/-innen, Elisabeth, „Bene“ und „Matze“ begleitet, die die Klasse durch ein abwechslungsreiches Programm führten. Durch gemeinsames Einkaufen und Zubereiten aller Mahlzeiten, das gemeinsame Lösen verschiedener Aufgaben und Rätsel, gemeinsame Zeit in der wunderschönen und winterlichen Umgebung und mit vielen Spielen wurden Lebensorientierung, soziales Lernen, Alltagsbildung und Techniken zur Konfliktprävention gefördert. Kreativ und mit viel Freude konnte die Klasse alle Aufgaben bewältigen und bereicherte selbstständig, beispielsweise mit einem selbst vorbereiteten bunten Abend, das Programm der Projekt-Tage. Den letzten gemeinsamen Abend nutzte manche Schülerin sogar dazu, trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt unter Aufsicht im Freien zu übernachten. Durch die vielfältigen Erfahrungen dieses Projekts wurden beste Bedingungen dafür geschaffen, sich in den folgenden Schuljahren auf dem gemeinsamen Weg zu einem erfolgreichen Realschulabschluss gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren. Am Freitag kehrten die Schülerinnen nach Tagen voller Musik, Gesang, Spaß, leckerem Essen und kurzer Nächte nach München zurück.

Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau durch die 10. Klassen

Durch den Besuch vor Ort erhielten die Schülerinnen anschaulichen und tiefen Einblick in die Auswirkungen der menschenverachtenden Ideologie im Dritten Reich. Begleitet wurden die Klassen von Frau Wucholt, Frau Deller und Herrn Sachsenhauser. Im Rahmen der Führungen wurden besonders bedeutende Orte auf dem Gelände des ehemaligen KZ wie der Bunker, die Baracke, das Wirtschaftsgebäude und das Krematorium aufgesucht. Die Schülerinnen hatten ausreichend Gelegenheit, die erwähnten Gebäude und die Dauerausstellung im Wirtschaftsgebäude zu erkunden. Zudem konnten sie jederzeit Fragen stellen und diese Möglichkeit nahmen sie ausführlich wahr. Besonders beeindruckend war auch die Dokumentation „Das Konzentrationslager Dachau“, die mit einer Vielzahl von Originalaufnahmen den schockierenden Alltag des Konzentrationslagers veranschaulicht.

Der Besuch der Gedenkstätte in Dachau war für die Klassen 10a, b und c mit Sicherheit eine wichtige Erfahrung. Sie konnten neue historische Details erfahren und sich das Leben der damaligen Lagerinsassen und die Taten der Nationalsozialisten so eindrucksvoll vorstellen, wie es im normalen Geschichtsunterricht kaum möglich gewesen wäre.