Besuch bei der Bäckerei „Rischart“

Am 20.03.2017 hatte die R 7b zusammen mit Frau Würtele und Frau Schaaps die Möglichkeit, im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichtes an einer Betriebsbesichtigung bei der Bäckerei und Konditorei Rischart teilzunehmen.

Dazu machte sich die Klasse gleich in der Früh auf den Weg Richtung Innenstadt. Zentral in der Nähe der Isar gelegen befindet sich dieser Betrieb in der Buttermelcherstraße im Herzen Münchens. Vor Ort empfing uns die Mitarbeiterin Frau Bruckner. Die Mädchen sowie die Lehrkräfte bekamen aus hygienischen Gründen einen Mantel sowie eine Kopfbedeckung - und dann konnte es losgehen. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden die Mädchen durch die Räumlichkeiten geführt. Es fiel auf, dass es überall recht hell war. Auf Grund der großen Glasscheiben, durch die die Arbeitskräfte viel Tageslicht bekommen, wird der Betrieb auch als „gläserne Backstube“ bezeichnet, was eine Besonderheit darstellt. Ganz nah am Geschehen konnten sich die Mädchen von allen Aufgabenbereichen ein genaues Bild machen. Das breitgefächerte Repertoire, das Rischart anbietet, benötigt somit auch viele verschiedene Arbeitsbereiche für Brotwaren, Gebäcke, Torten, herzhafte Snacks. Sogar Eis haben sie im Angebot. Momentan sind die Ostervorbereitungen im vollen Gang. Eine Neuerung wurde den beiden Gruppen freudig präsentiert und erklärt: Der Einstieg ins Online-Geschäft. Die Schülerinnen zeigten sich interessiert und stellten viele Fragen. So erfuhren sie z.B. auch, dass die Bäckerei, die 17 Filialen ausschließlich in München hat, ihre vom Tag übrig gebliebenen Backwaren in eine spezielle Filiale, in der man Produkte vom Vortag zum halben Preis kaufen kann, bringen lässt und auch ein Kloster versorgt, das Bedürftigen mit Essen hilft. Über die Verwertung von übrig gebliebenen Lebensmitteln beschäftigte sich die Klasse intensiv in der letzten Theorieeinheit des Hauswirtschaftsunterrichtes, sodass nun ein konkretes Beispiel begutachtet werden konnte. Nach der Führung bekamen die Mädchen noch eine leckere Kostprobe in Form einer Butterbreze, die dankend angenommen und rasch vertilgt wurde. So gestärkt konnte dann der Rückweg zur Schule angetreten werden.

Teilnahme der „Eine-Welt-AG“ am Aktionstag "Globales Lernen: erkennen-bewerten-handeln"

 

Am 8.3.2017 fand im Münchner Eine-Welt-Haus der Aktionstag "Globales Lernen: erkennen-bewerten-handeln" statt. Mehrere Münchner Schulen nahmen aktiv an der Gestaltung des vom Nord-Süd-Forum konzipierten Tages teil. Auch die Mädchen „der Eine-Welt-AG“ der Maria-Ward-Realschule Nymphenburg trugen ihren Teil zum Gelingen dieses Tages bei.

Schülerinnen und Gäste konnten in verschiedenen Workshops und Ausstellungen Eindrücke zu den Themen Flucht/Asyl, Fairer Handel und Klimawandel sammeln und sich mit wichtigen globalen Fragestellungen auseinandersetzen.

Weitere interessante Einblicke boten verschiedene Partner vor Ort, z.B. das Geschäft „Plastikfreie Zone“, welches nur plastikfreie Ware verkauft oder die Vertreter des entwicklungspolitischen Schüleraustausches ENSA, die Hilfestellungen bei Austauschprogrammen in entsprechende Länder geben. Darüber hinaus hatten die Schüler und Schülerinnen Gelegenheit, sich auf ein Lastenfahrrad zu schwingen und dieses immer beliebter werdende Fortbewegungsmittel auszuprobieren.

Der Vormittag wurde mit einem leckeren, gemeinsamen Mittagessen, das die Schülerinnen zusammen mit Foodsharing e.V. zubereitet hatten, während des Aktionstages abgeschlossen. Der Verein kümmert sich um die Weiterverwertung von Lebensmitteln, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde. Nach einem gemeinsamen Foto aller Beteiligten ging ein toller und informativer Tag viel zu schnell zu En

AIDS?!

Am 13.02.2017 besuchten die 10. Klassen unserer Schule eine Vorlesung zum Thema „Risiken der HIV-Infektionen und Geschlechtskrankheiten“ an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) zu München.

Der HIV-Virus ist vor allem in asiatischen und afrikanischen Ländern weit verbreitet, in welchen die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen wegen AIDS teilweise nur bei 30-40 Jahren liegt. Doch auch in Deutschland gab es seit Beginn der Epidemie ca. 28.000 Todesfälle aufgrund des HI-Virus, und jährlich stecken sich hunderte Menschen in Deutschland mit dieser Krankheit neu an.

Die Infektion entsteht durch den Austausch von Körperflüssigkeiten, jedoch könnte dies durch Kondome relativ einfach verhindert werden. In dem Vortrag von Dr. Stefan Zippel wurde anschaulich und spannend vermittelt, dass man mit Hilfe frühzeitiger Behandlung mit der Diagnose „AIDS“ durchaus leben kann und so auch keine Ansteckungsgefahr besteht. Außerdem klärte Dr. Zippel unsere Schülerinnen über die verschiedenen Geschlechtskrankheiten sowie über die ersten Symptome der Krankheit und/oder deren Heilungsmethoden auf.



 

 

Mehr Gefühl! – Das Kisko-Outdoor-Projekt der Klasse 8a

Am Dienstag, den 31.1.2017, reiste die Klasse 8a zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Dinter und Herrn Sachsenhauser gemeinsam zum Selbstversorgerhaus Thalhäusl in der Nähe von Bad Feilnbach, um dort gemeinsam den Rest der Woche zu verbringen.

KISKO-Outdoor ist ein Projekt des Referats Jugend und Schule des Erzbischöflichen Jugendamtes. Bei diesem Selbstversorger- und Outdoor-Seminar wurden die Mädchen von drei professionellen Trainer/-innen, Elisabeth, „Bene“ und „Matze“ begleitet, die die Klasse durch ein abwechslungsreiches Programm führten. Durch gemeinsames Einkaufen und Zubereiten aller Mahlzeiten, das gemeinsame Lösen verschiedener Aufgaben und Rätsel, gemeinsame Zeit in der wunderschönen und winterlichen Umgebung und mit vielen Spielen wurden Lebensorientierung, soziales Lernen, Alltagsbildung und Techniken zur Konfliktprävention gefördert. Kreativ und mit viel Freude konnte die Klasse alle Aufgaben bewältigen und bereicherte selbstständig, beispielsweise mit einem selbst vorbereiteten bunten Abend, das Programm der Projekt-Tage. Den letzten gemeinsamen Abend nutzte manche Schülerin sogar dazu, trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt unter Aufsicht im Freien zu übernachten. Durch die vielfältigen Erfahrungen dieses Projekts wurden beste Bedingungen dafür geschaffen, sich in den folgenden Schuljahren auf dem gemeinsamen Weg zu einem erfolgreichen Realschulabschluss gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren. Am Freitag kehrten die Schülerinnen nach Tagen voller Musik, Gesang, Spaß, leckerem Essen und kurzer Nächte nach München zurück.

Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau durch die 10. Klassen

Durch den Besuch vor Ort erhielten die Schülerinnen anschaulichen und tiefen Einblick in die Auswirkungen der menschenverachtenden Ideologie im Dritten Reich. Begleitet wurden die Klassen von Frau Wucholt, Frau Deller und Herrn Sachsenhauser. Im Rahmen der Führungen wurden besonders bedeutende Orte auf dem Gelände des ehemaligen KZ wie der Bunker, die Baracke, das Wirtschaftsgebäude und das Krematorium aufgesucht. Die Schülerinnen hatten ausreichend Gelegenheit, die erwähnten Gebäude und die Dauerausstellung im Wirtschaftsgebäude zu erkunden. Zudem konnten sie jederzeit Fragen stellen und diese Möglichkeit nahmen sie ausführlich wahr. Besonders beeindruckend war auch die Dokumentation „Das Konzentrationslager Dachau“, die mit einer Vielzahl von Originalaufnahmen den schockierenden Alltag des Konzentrationslagers veranschaulicht.

Der Besuch der Gedenkstätte in Dachau war für die Klassen 10a, b und c mit Sicherheit eine wichtige Erfahrung. Sie konnten neue historische Details erfahren und sich das Leben der damaligen Lagerinsassen und die Taten der Nationalsozialisten so eindrucksvoll vorstellen, wie es im normalen Geschichtsunterricht kaum möglich gewesen wäre.