Ausflug ins Ägyptische Museum am 17.02. und 10.03. 2017

Fragen über Fragen.

Die erste Frage. Nachdem wir das Museum betreten hatten, dem Vortrag einer Ägyptologin über die Horus Statue andächtig lauschten und den Blick schweifen ließen, fiel uns auf, dass viele Statuen keine Nasen hatten. Da kommt schon die Frage auf, hatten die Menschen im alten Ägypten keine Nasen?

Die Antwort erfährt man nach der Führung. Während des Berichtes über Begräbnisse, Mumien und Sarkophage, kam die Frage auf, hat sich Russland für seine Matrjoschka Puppen davon inspirieren lassen? – Diese Frage haben wir uns selbst beantwortet.

Nach der Märchenstunde über die Löwengöttin Sachmet, die wir nicht vorwegnehmen wollen, durften wir allein das Museum erkunden.

 

 

Um es nochmal zusammenzufassen, der Ausflug war lustig und lehrreich. Wir können das Ägyptischen Museum jedem empfehlen es zu besuchen.

Übrigens, von Pharao Cheops, der die größte Pyramide in Auftrag gegeben hat, existieren nur zwei winzige Statuen (H 5,7 cm, B 3 cm, T 4,5 cm). Davon steht eine in München und die andere in Kairo.

Fasching 2017 im Tagesheim

Ein Faschingsdonnerstag mit viel Gaudi!

Schlag 14:00 Uhr strömten die 100 angemeldeten Narren in verschiedener Fa­çon durch die offenen Türen unseres Speisesaals. Doppelte Kostüme gab es eigentlich nicht. Die Klassiker Pippi Langstrumpf, Polizist, Indianer, aber auch schwarze Engel, Römer, Meerjungfrauen, sogar ein großartiges siamesisches Zwillingspaar waren alle vertreten. Die Erzieherinnen übertrafen sich – trotz anfänglicher Verkleidungsphobie: Ein großartiges Team, welches sich bei guter Musik unter das Volk mischte. Altbekannte Spiele gewannen an neuer Begeisterung. Zwischendurch haben zwei Kolleginnen den Kölner Fasching in den Speisesaal gebracht, in dem hemmungslos Unmengen von Süßigkeiten in die Meute flogen.

Der absolute Höhepunkt war unsere Trophäe für das beste Kostüm: Einer venezianischen Schönheit und einer sensationell gut getroffenen Pippi gelang es, beim Aufschlagen der Pinata, alle Kinder zu einem herrlichen Aufschreien zu bringen – die Freude war unbeschreiblich.

Zufriedene Erzieherinnen und glückliche Kinder freuen sich heute schon auf die närrische Zeit 2018!

Nikolaus 2016

Alle Jahre wieder komm´ ich zu euch her,
alle Jahre wieder freue ich mich sehr
euch so zahlreich vorzufinden
und so will ich euch auch heut verkünden,
was mich freut und was mich stört,
was ich lob´, was mich empört.


Doch ehe ich euch Schülerinnen beweise,
dass ich viel mitkrieg´ auf meiner Reise,
möcht´ ich ganz herzlich die Schulleitungen begrüßen,
und eure Betreuer, die euch das Tagesheim „versüßen“.


Es ist eine Ehre, das könnt´ ihr wohl glauben,
dass Herr Dr. Gruber, dem die Zeit einfach alle rauben,
zu euch hierhergekommen ist
und seinen Alltag ganz kurz mal vergisst.
Ihr könnt nicht ahnen, wie sehr´s an seinen Kräften zehrt,
wenn er beständig das Wohl der Schule mehrt,
mit Hilfe von Herrn Dr. Schmelter und Frau Reim,
die heute leider muss anderswo sein.
Auch Frau Wucholt und Frau Schilling gehören heute zur Zahl der Gäste
zu diesem ganz besonderen Feste.

Danke, dass Sie alle das Schulschiff so wunderbar steuern
- viel Achtung verdienen Sie, das kann ich beteuern!!
Auch eure Betreuerinnen will ich bedenken,
wer würde euch sonst durch den Alltag lenken,
wer würde sonst alles organisieren,
euch über Hürden manövrieren,
wer würde versuchen, euch Lernstoff zu erklären,
wer würde euch sonst beim Handyspiel stören?
Wer würde euch Wasser und Brot hinstellen,
euch mit Ideen den Tag erhellen,
Wer sonst würde Ordnung halten im Gruppenzimmer,
würde ein Ohr euch schenken überall und immer,
wer würde euch lenken, auch mal mit strenger Hand
die Notwendigkeit dafür, sie ist bekannt…

Danke, dass Sie alle eine Gruppe leite
und mit den Mädels das Tagesheim bestreiten!

Doch nun zu euch, liebe Schülerinnen,
zu euch gibt´s so viel, wo soll ich beginnen….
Also fangen wir mal beim Eintreffen an,
als erstes ist euer Überschwang dran:

Gern überschreitet ihr manche Dezibel,
klar, nach der Schule geht das schnell.
Ist eure Betreuerin zufällig dann im Raum,
schwirrt der der Kopf, ihr glaubt es kaum,
wenn jede von euch zeitgleich erzählt,
was sie freut und was sie quält.
Alle lautstarken Informationen blitzschnell zu verstehen –
Ganz ehrlich, Mädels, wie soll das gehen?
Der Ansturm dauert fünf bis zehn Minuten,
danach wollt ihr zum Essen sputen.
Die Zeit sich nach der Schlange bemisst,
wie lang die grad im Speisesaal ist.

An dieser Stelle will ich nicht vergessen
ein kleines Wort zu eurem Essen:

Ganz ehrlich immer wieder das Gemecker
geht mir ein wenig auf den Wecker.
Auf Anhieb fällt mir vieles ein,
was ich als Nikolaus find fein:
Kässpatz´n, Lasagne, Rinderbraten
mit Gemüse und Salaten
Grießbrei, Milchreis, Apfelstrudel
- und ihr esst ein Häppchen Nudel
ohne Wirsing, Erbsen oder Soß´ -
- selber schuld, sag ich da bloß.
Was man nicht mal will probieren
kann man hinterher auch nicht monieren!
Und so schlecht kann es gar nicht sein,
sonst träfen nicht immer mal wieder Lehrer ein,
sonst wär die Mensa auch nicht so voll
- zuhause findet ihr sicher auch nicht alles toll.

Das Essen ist schnell abgehakt,
denn Wichtigeres ist gefragt.
Denn danach, in der Pause, zieht´s manche raus im Nu,
es gibt eine richtige Völkerballcrew,
auch lockt es viele von euch auf den Baum,
wenn einer fällt, so stört das kaum,
auch ein Sturz vom Einrad runter –
hey, selbst mit zwei Gipsen bleibt man munter
und ermutigt so manche Betreuerin:
„Oben im Baum sitzen, das macht Sinn“
Wie freundlich, dass ihr ihr dann auch wieder zeigt,
wie man vom Aste heruntersteigt.

Hätte ich so einen Garten
würd´ ich auch nach draußen starten,
statt mein Handy gleich zu zücken
und mich auf´s Sofa zu verdrücken
- meist noch die Füße am Sofa oben,
zieht einer die Schuhe aus, muss man schon loben…

Freilich, „social medias“ müssen heutzutage sein,
doch fiele mir wahrhaft Besseres ein
als dumme Filmchen anzuschau´n
und Highscores in Spielen aufzubau´n.
Übertreibt Ihr´s, wundert euch besser nicht,
wenn jemand in Kürze ein Verbot ausspricht.

Auch im Blick auf den Computerraum
- man glaubt auch dies mitunter kaum –
gibt es so manche Kandidaten,
- und wer es ist, das dürft ihr raten –
die in den Pausen nur Erfüllung finden,
wenn sie dezent im Gang Ost verschwinden.
Die Spiele müssen ja supertoll sein,
denn so viele Referate fallen mir gar nicht ein.

Wär ich täglich hier, ich würd´die PCs minimieren
und einen Kurs für´s Beenden initiieren:
Denn, meine Damen, man geht ein wenig systematisch vor
und drückt nicht nur ein Knöpfchen am Monitor.
Es gibt einen Menüpunkt „Herunterfahren“!
Es ist nicht nötig im standby-Modus zu verharren!

Zum Gang Ost auch noch ein Wort zum Lesezimmer:
Manchmal denkt man ja, es kommt nicht schlimmer:
Lampen schief, Kissen am Boden,
Sofas wie von Geisterhand verschoben –
Doch treiben´s manche echt noch bunter –
neulich fiel die Vorhangstange runter!

Auch bei den Toiletten ist das Papier nicht immer, wo´s hingehört, drin
- erklärt mir bitte einer mal den Sinn??
Leut´, ist es so schwer, Räume ordentlich zu hinterlassen,
nicht nur aufs Vergnügen zu schauen ohne Maßen?

Vielleicht liegt´s auch an den Betreuerinnen,
sie sollten ein System ersinnen,
in dem ihr rund um die Uhr beschäftigt seid,
dann habt ihr für solchen Schmarrn keine Zeit.
Ein bisschen mehr Achtsamkeit auf allen Seiten
könnte auch denen Freude bereiten,
die Räume und Dinge nach euch nutzen
ohne die Notwendigkeit vorher zu räumen und zu putzen.

Ich bin sicher, ihr könnt auch sehr wohl begreifen,
Bälle, Einräder und Hula-Hup-Reifen
fürchten sich nachts draußen im Dunkeln allein
- bringt sie also lieber rein,
und wenn möglich nicht immer im Sauseschritt,
auch langsameres Gehen hält einen fit
und es senkt die Unfallgefahr ungemein,
dimmt man die Geschwindigkeit etwas ein.
Verhindert wird manch Zusammenprall,
der für jeden bedeutet Qual.

Apropos, was ich auch noch erwähnen muss:
Das „zu viel an sich selber“ denken, bringt mir Verdruss!
Da sah ich doch neulich ein paar etwas ganz alleine essen,
und die ganze Gruppe war vergessen…
Hauptsach´, man schlägt sich selber das Bäuchlein voll,
ich persönlich find´s nicht sehr toll
Gern dürft ihr selber von euch aus an and´re denken,
lasst euch beim Überlegen nicht nur von Betreuern lenken!

Das betrifft auch die Hausaufgabenzeit –
Natürlich hat jeder Betreuer seine Freud´,
wenn ihr pünktlich um drei fangt an,
doch hoffentlich versteht ihr irgendwann,
dass die Erledigung von Hausaufgaben zu eurem eigenen Besten ist,
was so mancher gern vergisst.
Denn pünktlich um drei fangt ihr an zu essen,
habt den Toilettengang schnell noch vergessen,
lasst eure Eltern schnell noch eine SMS schreiben,
dass ihr befreit seid vom Hausaufgabenleiden…
Herrschaften, ein wenig mehr Disziplin,
das ist in eurem Alter doch schon drin!
Glaubt mir, ihr tut nicht Betreuern einen Gefallen
wenn Ihr euch rumschlagt mit Vokabeln und Zahlen.
Dass ihr´s könnt, das weiß ich wohl,
manche Lernzeit, die ist toll,
da seh ich euch ganz konzentriert,
was zu guten Leistungen führt.

Auch seh ich vielerorts mit Vergnügen,
nicht jeder will sich nur mit wenig begnügen,
sondern ergreift jede Chance, die es gibt –
Kreatives ist hoch beliebt.
Für eure Gruppenbilder bekommt ihr von mir den Daumen hoch
Und vieles and´res gibt es noch:
Holzengel, Bäumchen und Pralinen,
deren Verkauf sozialen Zwecken dienen.
Dekorationen, Häkeln, Origami, Bücher falten –
Selbst Klopapierrollen lassen sich gestalten
Hätte ich doch nur ein bisschen mehr Zeit,
ich würd´ so gern werkeln und hätt´ meine Freud.
Doch wie ihr es wohl könnt erahnen
sprengt das gehörig meinen Rahmen
und heute besonders an „meinem“ Tage .-
ich muss noch weiter, keine Frage.

So möchte ich kurz vor dem Ende noch berichten,
dass so viel Schönes ich hier kann sichten:
Die meisten von Euch sind absolut spitze
Nein, ehrlich, ich mach hier keine Witze!!
Denken mit, helfen andern, sind pünktlich, räumen auch mal auf,
die meisten von euch sind super drauf!

So wünsch´ich mir, dass mein Besuch hier machte klar,
was ich super find und was sonderbar.
Auch wenn nicht alles rundum perfekt ist
bleib ich ein Grundsatzoptimist,
dass euch mein heut´ger strenger Blick
hält euch von manchem Unfug zurück.
Denn im Großen und Ganzen seid ihr eine prächtige Schar,
euch und das Tagesheim find´ ich ganz wunderbar!!
Drum habt ihr´s euch auch redlich verdient,
dass jeder ein Andenken von mir mit sich nimmt.

Leider, leider, ich muss jetzt weiter,
bleibt so fröhlich und so heiter!
Auf ein Neues nächstes Jahr -
Ich freue mich auf eure Schar.

Denkt an mich, wenn ich bin aus dem Haus
- einen schönen Advent und Gottes Segen wünscht euch
euer Nikolaus!

Buß- und Bettag 16.11.2016

 

Aktionstag im Tagesheim

Gekommen, gesehen, gemütlich gesessen, gekichert, gegessen, getrunken, gedacht –

  • gewogen, gemischt, geknetet, gepudert, genascht, gewalgt, gekühlt, ge“tütet“, gebunden
  • gerade geschnitten, gemalt
  • genau gefaltet, gezählt
  • geformt, geklebt, getrocknet, gerötet

Gelungen, gründlich geräumt, gefreut…

Genau genommen:

Alles geglückt und gerichtet für unseren Verkaufsstand am Weihnachtsbasar – geraten, was wir verkaufen??

Projekttag im Tagesheim

Freie Wände, unsere überaus kulanten Schulleiter Frau Wucholt und Herr Dr. Gruber, die uns gestalterisch völlig freie Hand lassen, 43 hoch motivierte Schülerinnen und 4 Betreuerinnen, jede Menge Farbe und noch mehr Pinsel und ein ganzer Tag Zeit für uns am Hausaufgabentag – besser hätten die Voraussetzungen nicht sein können, um im ersten Stock unseres Tagesheims die kahlen Mauern in eine farbenfrohe Blumenwiese zu verwandeln.

Gestärkt durch ein wunderbares reichhaltiges Frühstück unseres Caterers Bayern Bankett, das (außer Nutella ☹) wirklich keine Wünsche offen ließ, machten wir uns am Dienstag, 04.10.2016 ans Werk und da unsere kleinen Künstler kaum zu bremsen waren, bekamen auch das Schuhregal und ein Schrank des Gruppenraumes IV eine gehörige Portion Farbe ab.

Nur annähernd gewähren Ihnen die Fotos kleine Einblicke in unseren höchst gelungenen Tag – Sie sind herzlich eingeladen, zahlreiche liebevolle Details bei einem Besuch im Tagesheim selbst zu entdecken!

Tagesheim

Geregelter T agesablauf
  A b 5.- 10. Klasse
  G elungene Freizeitgestaltung
Warmes E ssen
  S trapazierfähige Erzieherinnen
Hilfe bei H ausaufgaben
  E igener Garten
  I nformative Gespräche
  M itgestaltung der Schülerinnen

Ein Tag bei uns

ab 11:00

 

Betreuung der Schülerinnen
11:30-14:45

 

Mittagessen in den Gleitstunden bzw. nach Schulschluss
bis 15:00 Freizeit
mit wechselnden Angeboten aus dem musischen,
kreativen, sportlichen und spielerischen Bereich
15:00-16:30

Lernzeit
in 6 Gruppen unterschiedlicher Größe

16:30-17:00 Möglichkeit der Vertiefung von Schulfächern bzw. Spielzeit
17:00 Ende des Tagesheims

 

Besonderes

  • Informationsabend
  • Elternabende
  • Elternsprechtage
  • Einzelgespräche

Verbundenheit mit der Schule

  • Zusammenarbeit mit der Schulleitung
  • Gespräche mit den Klassleitungen
  • Beteiligung an den Schulfesten

Kreative Angebote den Jahreszeiten entsprechend

Feste während des Jahres

  • Nikolaus
  • Fasching
  • Sommerfest

Computerraum, Lesezimmer, eigene große Gartenanlage

 

 

Informationen

Träger Erzdiözese München und Freising
Tagesheimleitung Ingrid Kleinlein, Dipl.-Soz.Päd. (FH)
9 Betreuerinnen 155 Schülerinnen aus den 5.- 10. Klassen
des Gymnasiums und der Realschule
Öffnungszeiten Mo-Do 11:00-17:00 Uhr
Fr 11:00-16:00 Uhr
Kosten 175 € monatlich
zahlbar für 11 Monate pro Schuljahr
inkl. Betreuung und Verpflegung
(keine extra Anmeldung für das Schulessen erforderlich)
Voranmeldung nach telefonischer Terminvereinbarung
Anmeldung an den Tagen der Einschreibung der Schule

Das Tagesheim ist der Schule unmittelbar angeschlossen.

Terminkalender

2016 / 2017