Tag der offenen Tür 2018

Wer hätte das gedacht – trotz Umbau planten wir kurz entschlossen, unseren Gästen am Tag der offenen Tür unser gewohntes Programm zu bieten:

Wir wollten mit Kaffee- und Kuchenverkauf die Aktion Misereor-Coffee-Stopp unterstützen, wollten unsere großen und kleinen Besucher durch unsere Preise bei der Tombola erfreuen, wollten per Stellwände und Ausstellungstisch Einblicke in den Tagesheimablauf vermitteln und wollten selbstverständlich die Voranmeldung im Tagesheim ermöglichen. Nur die Führungen durch das Haus mussten leider situationsbedingt ausfallen.

Spontane Ideen sind manchmal einfach die Besten – und so durften wir uns über einen gelungenen Nachmittag mit vielen Gästen, die – hoffentlich – sehr zufrieden unser Haus verließen, zahlreichen Voranmeldungen und einer nahezu „leergelosten“ Tombola freuen. Und wir konnten unseren Beitrag zur Misereor Fastenaktion mit einer Spende von ca. 80,- € leisten.

Allen Besuchern und Mitarbeiterinnen von Herzen ein großes Dankeschön!

 

Nikolaus 2017

Von gar nicht so weit weg komm´ ich zu euch her,
und ehrlich, ich freue mich schon sehr,
dass alle hier sich niederließen,
um „meinen“ Tag mit mir zu genießen.

Allen voran die Schulleiter, Herr Dr. Gruber und Fr. Wucholt,
  und die, die sie begleiten:
Kaum einer von euch wird es bestreiten,
dass sie so viel für euch alle tun,
–- eine super Schule ist ihr Lohn.
Sie alle mühen sich redlich ab,
nicht nur die Schülerschaft hält sie auf Trab,
auch mancher Mitarbeiter, MAV oder Elternbeirat,
– für jeden haben sie ein offenes Ohr, helfen mit Rat und Tat.
Ehre deswegen, wem Ehre gebührt,
wer so einfühlsam und grandios eine Schule führt!

Genauso erwähnt seien eure Betreuerinnen,
die auch mal ein kurzes Danke verdienen.
Im Detail geh ich jetzt nicht drauf ein,
doch glaubt mir, ihr Engagement ist nicht eben klein.
Nebst dem täglichen Organisieren
und mal eben eine Gruppe führen,
steht noch jede Menge anderes an,
was man nicht immer erkennen kann.
So manches, was ihr als selbstverständlich erachtet,
ist – wenn man es dann näher betrachtet –
mit der ein oder anderen Arbeit verbunden,
mit den ein oder anderen zusätzlichen Stunden.
Jede von ihnen trägt zuhause seine eigene Last –
wie gut, dass es mit euch Mädels so hervorragend passt.

Wodurch wir jetzt schon bei euch Schülerinnen sind:
Von euch 164 ist wichtig jedes einzelne ‹Kind”.
Doch habt Verständnis, ich kann euch nicht einzeln nennen,
vielleicht könnt ihr euch auch so im Ganzen erkennen.

Beginnen wir mit Gleitstunden und Mittagspause,
denn ihr alle geht noch nicht nach Hause.

Um die Ecken und die Kurven
sieht man euch nicht eben schlurfen:
Wer wird wohl die erste sein,
die sich reiht in die Schlange ein,
um das Essen zu genießen
oder andern zu verdrießen.

Zu meckern findet ihr immer was,
manchmal ist es echt kein Spaß.
‹Schinkennudeln mit Brokkoli hab ich nicht bestellt”,
so manchen auch die Frage quält:
‹Ist in der Leber wirklich Leber drin?”
Äääääh, macht was anderes wirklich Sinn?
‹Gemüse kommt mir nicht auf den Teller”
– Glaubt mir, das ist vielleicht ein Fehler:
Im Sauerkraut steckt so manches Vitamin,
auch im Spinat ist Wertvolles drin.
Und he, wir sind hier nicht im Sternelokal,
seid dankbar, immerhin habt ihr bei zwei Menüs die Wahl.
An anderen Orten gibt es nur ein Essen,
sich hier zu beklagen, wär vermessen.
Zudem – was mir so die Lehrer sagen,
kann man sich wirklich nicht beklagen.
Übrigens – ein ‹Bitte” und ‹danke” mal zu ‹rot” und ‹blau”
freut auch mal die Ausgabefrau!
Manieren fangen im Kleinen an,
haltet euch in Zukunft bitte ein wenig dran!

Wenden wir uns nun der Freizeit zu –
da geht mein Herz ja auf im Nu.
Im Sommer trat auch hier im Tagesheim das Handyverbot in Kraft
– aus gegebenem Anlass, gratuliere, ihr habt es geschafft.
Und ich stelle fest mit Vergnügen,
dass and´re Werte dadurch siegen.
Gedaddelt wird nicht mehr in allen Ecken
– and´ren Zeitvertreib musstet ihr entdecken.
Freilich, im vermeintlich unbeobachteten Moment,
den so manch Großer schon mal kennt,
zückt man schon mal sein Smartphone raus,
tauscht sich superschnell mal aus,
doch verschwindet´s, sobald ein Betreuer naht
– ich persönlich find´s gar nicht schad.

Ihr unterhaltet euch alle mehr mineinand´,
manchmal kryptisch, mit Anfangsbuchstaben, auch das ist bekannt.
Ihr seid kreativ, was das Zeug nur hält,
was mir ausgesprochen gut gefällt.
Eure Gruppenbilder, Laternen, Lesezeichen,
für alles würd´ die Zeit nicht reichen.
Auch manches Herbstfest wurd´ auf die Beine gestellt,
das nicht nur euch, auch Betreuern gefällt.
Nur das Aufräumen ist noch nicht perfekt, da müsst ich lügen,
das könntet ihr alle noch etwas üben.

Wer kein so Hobbykünstler ist,
sich eher in ander´n Bereichen misst.
Auch so mancher Quatsch fällt manchem ein,
– ein strenger Blick, mehr soll dazu nicht sein…
Mancher wird hoffentlich überlegen und erkennen,
was ich lieber nicht möcht´ nennen…

So mancher lernte draußen schon Einrad fahren,
recht viele auch schon auf den Bäumen waren.
So mancher hat sich schon für´s Spiel versteckt,
und die Völkerballcrew, sie war perfekt.
Der Toberaum ist stets sehr gut besucht,
der Kicker große Beliebtheit verbucht.
Wie sich manche auf den Matten verrenken,
da kann ich als Nikolaus nicht mal dran denken.
Bei der Gelegenheit fällt mir noch ein:
Ein Riesenlob muss jetzt mal sein,
denn eure Vorstellung zum Sommerfest
mich einfach die Nikolausmütze ziehen läßt.
Die Einradnummer und der Sport auf der Profimatte
– auch wenn Fr. Kirst manch Schlepperei damit hatte –
Waren absolute Highlights, das steht fest!
Daumen hoch, es war allerbest!

Als letztes nun, bevor ich gehe,
interessiert´s euch sicher, wie ich die Lernzeit sehe.

Es lässt sich kurz zusammenfassen,
was gut ist, was ihr könntet lassen.
Nervig ist ein späterer Beginn,
weil euch nach allem andern steht der Sinn,
wie ein Toilettengang oder schnell noch was essen,
oder ihr habt anderes Wichtiges vergessen.
Nervig ist auch manch´ Dezibelzahl,
die für eifrige Lerner ist eine Qual.
Herrschaften, ich appelliere an euren Gemeinschaftssinn,
die 1 ½ Stunden Ruhe sind drin –.
Für euch und eure guten Noten
ist aufmerksames Arbeiten einfach geboten.
Auch für die anderen Schülerinnen in eurer Gruppe –
die sind euch doch nicht wirklich schnuppe?

Außerdem solltet ihr langsam üben,
wie es dann wird in der Schule drüben.
Denn im Moment genießt ihr euer Haus und den Garten,
doch in Kürze wird der Umbau starten;
ihr verlasst für gut ein Jahr euer Tagesheim
und zieht in der Schule drüben ein.

Dann wird zwar alles etwas gedämpfter sein,
doch fällt euren Betreuern sicher was ein,
wie sie euch die Zeit angenehm gestalten,
es gilt ja nur ein bis zwei Jährchen durchzuhalten.
Teamwork ist dann auf jeden Fall gefragt,
und Rücksicht auf andre ist angesagt.

Ob wir uns beim Umbau nächstes Jahr sehen, das weiß ich noch nicht,
drum merkt euch vorsichtshalber mein Gesicht.

Was mir jetzt nur noch zu sagen bliebe,
bevor ich mich zur Tür rausschiebe,
weil and´re auch noch auf mich warten
und ich nun endlich mal muss starten.

Beherzigt manch wohl gemeintes Wort,
das ich sprach an diesem Ort.
Und bleibt ansonsten wie ihr seid,
denn an jedem von euch hab ich meine Freud´.

Ich verlass euch jetzt und wünsch´ euch ausschließlich das Beste
– und hoff´, wir seh´n uns beim nächsten Nikolausfeste!

Aktionstag am Buß-und Bettag, 22. November 2017

„Mission possible“ – drei Stunden Produktivität

9:00 Uhr – 12:00 Uhr – ein knapp bemessener Zeitrahmen für die Umwandlung der „Mission impossible“ in eine „Mission possible“ – doch 52 Schülerinnen, die zum Teil erheblich früher als verabredet in den Produktionsstätten eintrafen, und sechs Betreuerinnen, die für einen sofortigen Beginn bereits wesentliche Vorbereitungen getroffen hatten, machten sich nach einem „kleinen“ Frühstück unseres Caterers Bayern Bankett mit Feuereifer ans Werk.

Es wurde gefaltet, geknetet, gewalgt, geschnippelt, gemalt, verziert, kurz zu Mittag gegessen, geschnitten, eingetütet, zugebunden, dekoriert…

Mit Stolz können wir sagen: Es wurde eine „Mission possible“!

Was wir produziert haben?

Das können Sie am Weihnachtsbasar der Schule am 8. Dezember an unserem Tagesheimstand begutachten, erwerben und genießen. Wir freuen uns auf Sie!

Hurra, Hurra der Pumuckl ist da!

 

Am 2.5.17 hat uns Frau v. Johnson mit ihrer Kollegin Frau Haider im Tagesheim besucht.

Frau von Johnson gewann 1963 als Studentin den Wettbewerb an der Akademie für das Grafische Gewerbe München.

Gesucht wurde damals eine passende Visualisierung von Bayerns beliebtestem Kobold.

Im Tagesheim ist Barbara von Johnson mit Tatjana Haider, Autorin, aufgetreten. Frau Haider las uns aus ihrem Buch „Der verflixte Einkauf“ vor und Frau von Johnson skizzierte zeitgleich passend einzelne Szenen.

Die Kinder hörten gespannt zu und ergriffen gleichzeitig die Möglichkeit, inspiriert von den Künstlern auch zu zeichnen.

Abgerundet wurde der Besuch durch die einzigartige Möglichkeit, sich eine Original-Pumuckl-Zeichnung als Kopie mitzunehmen.

Die Kinder verließen sichtlich begeistert das Tagesheim an diesem Tag.

Ausflug ins Ägyptische Museum am 17.02. und 10.03. 2017

Fragen über Fragen.

Die erste Frage. Nachdem wir das Museum betreten hatten, dem Vortrag einer Ägyptologin über die Horus Statue andächtig lauschten und den Blick schweifen ließen, fiel uns auf, dass viele Statuen keine Nasen hatten. Da kommt schon die Frage auf, hatten die Menschen im alten Ägypten keine Nasen?

Die Antwort erfährt man nach der Führung. Während des Berichtes über Begräbnisse, Mumien und Sarkophage, kam die Frage auf, hat sich Russland für seine Matrjoschka Puppen davon inspirieren lassen? – Diese Frage haben wir uns selbst beantwortet.

Nach der Märchenstunde über die Löwengöttin Sachmet, die wir nicht vorwegnehmen wollen, durften wir allein das Museum erkunden.

 

 

Um es nochmal zusammenzufassen, der Ausflug war lustig und lehrreich. Wir können das Ägyptischen Museum jedem empfehlen es zu besuchen.

Übrigens, von Pharao Cheops, der die größte Pyramide in Auftrag gegeben hat, existieren nur zwei winzige Statuen (H 5,7 cm, B 3 cm, T 4,5 cm). Davon steht eine in München und die andere in Kairo.

Fasching 2017 im Tagesheim

Ein Faschingsdonnerstag mit viel Gaudi!

Schlag 14:00 Uhr strömten die 100 angemeldeten Narren in verschiedener Fa­çon durch die offenen Türen unseres Speisesaals. Doppelte Kostüme gab es eigentlich nicht. Die Klassiker Pippi Langstrumpf, Polizist, Indianer, aber auch schwarze Engel, Römer, Meerjungfrauen, sogar ein großartiges siamesisches Zwillingspaar waren alle vertreten. Die Erzieherinnen übertrafen sich – trotz anfänglicher Verkleidungsphobie: Ein großartiges Team, welches sich bei guter Musik unter das Volk mischte. Altbekannte Spiele gewannen an neuer Begeisterung. Zwischendurch haben zwei Kolleginnen den Kölner Fasching in den Speisesaal gebracht, in dem hemmungslos Unmengen von Süßigkeiten in die Meute flogen.

Der absolute Höhepunkt war unsere Trophäe für das beste Kostüm: Einer venezianischen Schönheit und einer sensationell gut getroffenen Pippi gelang es, beim Aufschlagen der Pinata, alle Kinder zu einem herrlichen Aufschreien zu bringen – die Freude war unbeschreiblich.

Zufriedene Erzieherinnen und glückliche Kinder freuen sich heute schon auf die närrische Zeit 2018!

Projekttag im Tagesheim

Freie Wände, unsere überaus kulanten Schulleiter Frau Wucholt und Herr Dr. Gruber, die uns gestalterisch völlig freie Hand lassen, 43 hoch motivierte Schülerinnen und 4 Betreuerinnen, jede Menge Farbe und noch mehr Pinsel und ein ganzer Tag Zeit für uns am Hausaufgabentag – besser hätten die Voraussetzungen nicht sein können, um im ersten Stock unseres Tagesheims die kahlen Mauern in eine farbenfrohe Blumenwiese zu verwandeln.

Gestärkt durch ein wunderbares reichhaltiges Frühstück unseres Caterers Bayern Bankett, das (außer Nutella ☹) wirklich keine Wünsche offen ließ, machten wir uns am Dienstag, 04.10.2016 ans Werk und da unsere kleinen Künstler kaum zu bremsen waren, bekamen auch das Schuhregal und ein Schrank des Gruppenraumes IV eine gehörige Portion Farbe ab.

Nur annähernd gewähren Ihnen die Fotos kleine Einblicke in unseren höchst gelungenen Tag – Sie sind herzlich eingeladen, zahlreiche liebevolle Details bei einem Besuch im Tagesheim selbst zu entdecken!

Tagesheim

Geregelter T agesablauf
  A b 5.- 10. Klasse
  G elungene Freizeitgestaltung
Warmes E ssen
  S trapazierfähige Erzieherinnen
Hilfe bei H ausaufgaben
  E igener Garten
  I nformative Gespräche
  M itgestaltung der Schülerinnen

Ein Tag bei uns

ab 11:00

 

Betreuung der Schülerinnen
11:30-14:45

 

Mittagessen in den Gleitstunden bzw. nach Schulschluss
bis 15:00 Freizeit
mit wechselnden Angeboten aus dem musischen,
kreativen, sportlichen und spielerischen Bereich
15:00-16:30

Lernzeit
in 6 Gruppen unterschiedlicher Größe

16:30-17:00 Möglichkeit der Vertiefung von Schulfächern bzw. Spielzeit
17:00 Ende des Tagesheims

 

Besonderes

  • Informationsabend
  • Elternabende
  • Elternsprechtage
  • Einzelgespräche

Verbundenheit mit der Schule

  • Zusammenarbeit mit der Schulleitung
  • Gespräche mit den Klassleitungen
  • Beteiligung an den Schulfesten

Kreative Angebote den Jahreszeiten entsprechend

Feste während des Jahres

  • Nikolaus
  • Fasching
  • Sommerfest

Computerraum, Lesezimmer, eigene große Gartenanlage

 

 

Informationen

Träger Erzdiözese München und Freising

Tagesheimleitung

E-Mail

Ingrid Kleinlein, Dipl.-Soz.Päd. (FH)

Tagesheim@emwgym.de

8 Betreuerinnen 164 Schülerinnen aus den 5.- 9. Klassen
des Gymnasiums und der Realschule
Öffnungszeiten Mo-Do 11:00-17:00 Uhr
Fr 11:00-16:00 Uhr
Kosten 175 € monatlich
zahlbar für 11 Monate pro Schuljahr
inkl. Betreuung und Verpflegung
(keine extra Anmeldung für das Schulessen erforderlich)
Voranmeldung nach telefonischer Terminvereinbarung
Anmeldung an den Tagen der Einschreibung der Schule

Das Tagesheim ist der Schule unmittelbar angeschlossen.

Terminkalender

Termine im 2. Halbjahr